Friedhelm Brebeck gestorben – Legendärer ARD-Reporter ist tot
Der langjährige Kriegskorrespondent Friedhelm Brebeck ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Der BR-Reporter war Jahrzehnte lang für seine mutigen Einsätze in Krisenregionen bekannt.
Friedhelm Brebeck, einer der renommiertesten Fernseh-Journalisten der ARD, ist gestorben. Der Reporter, der 1934 geboren wurde, machte sich vor allem als Kriegskorrespondent einen Namen und berichtete aus den gefährlichsten Krisengebieten der Welt.
Seine journalistische Karriere begann in den 1950er Jahren bei regionalen Medien. Nach verschiedenen Stationen wechselte Brebeck 1973 zum Bayerischen Rundfunk und wurde später ARD-Sonderkorrespondent. Er war in Israel, dem Iran, dem Irak, Libanon sowie in Osteuropa tätig. Besonders bekannt wurde er für seine umfangreiche Berichterstattung von den Balkankriegen ab 1992, bei der er mehr als 400 Fernsehbeiträge produzierte.
Der BR-Informationsdirektor würdigte Brebeck als unerschrockenen und unbestechlichen Journalisten, der bis zuletzt an der vordersten Front der Berichterstattung stand. Seine Arbeit gilt als Vorbild für mehrere Generationen von Reporters.