BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs erklärte, »Friedhelm Brebeck war unbestechlich im Urteil, unerschrocken bei der Abbildung der Welt und immer an der Frontlinie der journalistischen Arbeit.« Als Kriegsreporter auf dem Balkan habe er Außergewöhnliches geleistet. »Er war ein harter Hund im besten Sinne, hoch respektiert von allen, und er ist ein Vorbild für viele von uns.«
Brebeck wurde am 16. Juli 1934 im Bergischen Land geboren und wuchs dort auf. Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Gaswärmestellengehilfe. Der Weg in den Journalismus begann mit einem Volontariat bei der »Westdeutschen Rundschau« in Wuppertal.
1960 startete Brebeck als Redakteur bei der »Rheinischen Post«. Drei Jahre später wechselte er als Fernsehredakteur zum Südwestfunk nach Baden-Baden. 1973 kam er zum BR. Er berichtete aus Israel, dem Libanon, aus Iran und Irak sowie aus Belgrad und Wien.
Ab 1990 war er als ARD-Sonderkorrespondent unter anderem in Israel, Rumänien und Albanien im Einsatz. Die Balkankriege auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens begleitete er ab 1992 mit mehr als 400 Fernsehbeiträgen, wie der Sender mitteilte.



