Netanyahu und Hamas setzen vor Trump-Treffen auf Signale
Vor seinem Besuch bei Donald Trump versuchen Benjamin Netanyahu und die Hamas, mit öffentlichen Statements Druck aufzubauen. Trump verspricht unterdessen einen Durchbruch im Gazakonflikt.
Am Montag trifft der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus. Das Thema des Gesprächs wird der andauernde Krieg zwischen Israel und der Hamas sein. Vor diesem Treffen setzen beide Seiten auf öffentliche Signale, um ihre Positionen zu untermauern.
Die Hamas teilte mit, den Kontakt zu zwei israelischen Geiseln verloren zu haben und forderte Israel auf, Luftangriffe in Gaza-Stadt für 24 Stunden einzustellen. Netanyahu reagierte seinerseits mit dem Angebot, Hamas-Führungspersonen, die sich ins Ausland zurückziehen, freies Geleit zu gewähren – unter der Bedingung, dass der Krieg beendet und alle Geiseln freigegeben werden. Die Mehrzahl der Hamas-Anführer lebt bereits im Exil in Doha und der Türkei.
Trump hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und signalisiert große Erwartungen. Der US-Präsident erklärte, er wolle ein Abkommen vermitteln, das für alle Seiten – einschließlich der Arabischen Liga – akzeptabel ist. In einer öffentlichen Mitteilung kündigte Trump an, eine historische Chance für Frieden im Nahen Osten zu sehen. Der geplante Deal soll Berichten zufolge 21 Punkte enthalten.