Geldanlage: Wie Unternehmerfamilien ihr Vermögen managen
Gold, Aktien, Rohstoffe: Eine Umfrage gibt Einblick in das Inverstmentverhalten von Unternehmerfamilien. Foto: Getty Images, dpa
Düsseldorf, Frankfurt. Drei Dinge treiben Unternehmerfamilien aktuell deutlich stärker um als noch vor einem Jahr: mögliche höhere Steuern und Abgaben, der Machtverlust Europas sowie Handelskriege und Marktabschottung. Das ist das noch unveröffentlichte Ergebnis einer Umfrage der Privatbank Pictet, die dem Handelsblatt vorliegt.
Im Januar und Februar, noch vor Beginn des Irankriegs, befragte die Bank zusammen mit der Wifu-Stiftung des Wittener Instituts für Familienunternehmen und dem „Wir-Magazin“ 140 Unternehmerfamilien zu ihrem Blick auf die Welt und das Investmentverhalten. Zu der Zeit hatte die SPD einen Entwurf für eine mögliche Reform der Erbschaftsteuer vorgelegt.
Denn: Noch in diesem Jahr wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur bisherigen Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer erwartet. Sollte das Gericht diese Verschonung für rechtswidrig erklären, müsste eine neue Regelung kommen – womöglich ohne Verschonung.
Ist die Angst vor der Erbschaftsteuer größer als die vor geopolitischen Risiken?
Aktuell würden die Befragten die Situation wahrscheinlich wieder anders einschätzen, sagt Oliver Holtz, stellvertretender Leiter von Pictet Wealth Management in Deutschland. „Der Krieg im Iran hat allen noch einmal vor Augen geführt, dass die Auswirkungen geopolitischer Schocks erhebliche Volatilität erzeugen können.“ Die Sorge vor einer nachteiligen Erbschaftsteuerreform bleibe aber.
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