Qiagen reduziert Jahresprognose nach schwächerem Jahresstart
Der Diagnostik-Spezialist Qiagen senkt seine Wachstumsziele für 2026 deutlich. Statt mindestens fünf Prozent Umsatzplus erwartet das Unternehmen jetzt nur noch ein bis zwei Prozent Wachstum.
Der Diagnostikspezialist Qiagen hat seine Jahresprognose nach einem durchwachsenen ersten Quartal nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von etwa ein bis zwei Prozent statt ursprünglich mindestens fünf Prozent. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie musste Qiagen die Erwartungen reduzieren und plant nun mindestens 2,43 statt 2,50 Dollar.
Im ersten Quartal stieg der Konzernumsatz auf berichteter Basis um zwei Prozent auf 492 Millionen Dollar, währungsbereinigt sank er aber um ein Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 0,54 Dollar und lag damit im erwarteten Rahmen.
Qiagen führt die schwächere Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück: Die Nachfrage nach QuantiFERON-Tests für Immigrationsuntersuchungen fiel schwächer aus als erwartet. Zudem zeigen sich US-Kunden im Bereich Life Sciences vorsichtiger. Auch geopolitische Unsicherheiten belasten das Geschäft. Für das zweite Quartal prognostiziert Qiagen einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von etwa zwei Prozent.