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Gesundheitsreform: Höhere Beiträge und strengere Regeln geplant

29. April 2026· Florian Bergmann

Gesundheitsministerin Warken hat einen Reformentwurf vorgelegt, um die Krankenversicherung zu stabilisieren. Versicherte und Arbeitgeber sollen künftig mehr zahlen, während einige Leistungen gekürzt werden.

Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Entwurf für eine umfassende Gesundheitsreform fertiggestellt. Unter Leitung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) soll damit eine drohende Finanzierungslücke von bis zu 40 Milliarden Euro bis 2030 abgewendet werden. Das Kabinett soll den Entwurf voraussichtlich am Mittwoch beschließen.

Zentrale Änderungen betreffen sowohl Versicherte als auch Arbeitgeber: Beide Seiten müssen mit höheren Beiträgen rechnen. Gleichzeitig werden die Regelungen beim Krankengeld verschärft, und bestimmte Leistungen der Krankenversicherung sollen gekürzt werden. Auch die Familienversicherung und die Finanzierung von Arzneimitteln stehen auf dem Prüfstand. Die Pharmaindustrie soll sich stärker an den Kosten beteiligen.

Gutverdiener werden zusätzlich belastet, während der Wechsel in die private Krankenversicherung erschwert werden soll. Die Abstimmungen mit anderen Ministerien, insbesondere mit dem Arbeitsministerium, laufen noch. Vor der Kabinettsitzung könnten daher noch einzelne Details angepasst werden.

H
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