Gigafactory: Musk setzt sich durch – IG Metall unterliegt bei Betriebsratswahl im Tesla-Werk

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Tesla: IG Metall unterliegt bei Betriebsratswahlen in Grünheide

Die Vertreter der Gewerkschaft fallen bei der Abstimmung in Grünheide auf den zweiten Platz zurück. Die IG Metall prüft nun rechtliche Schritte gegen Tesla.Sönke Iwersen, Michael Verfürden 05.03.2026 – 13:28 Uhr aktualisiert
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Tesla-Werk in Grünheide. An der Wahl konnten 10.703 Beschäftigte teilnehmen. Foto: Getty Images

Berlin. Bei den Betriebsratswahlen von Tesla in Grünheide hat sich die Liste der Betriebsratsvorsitzenden Michaela Schmitz offenbar durchgesetzt. Nach Informationen des Handelsblatts gewann ihre Gruppe „Giga United“ 40,4 Prozent der Stimmen. Damit verwies sie die Liste „IG Metall Tesla Workers GFBB“ mit 31,1 Prozent der Stimmen auf den zweiten Rang.

Das Ergebnis ist eine Schlappe für die IG Metall, die bei der Wahl 2024 mit 39,4 Prozent noch die stärkste Kraft im Tesla-Betriebsrat war. Dieses Mal strebte sie mehr als 50 Prozent im Betriebsrat an. In dem intensiv geführten Wahlkampf setzte sich die Gewerkschaft aber nicht durch.

An der Wahl konnten 10.703 Beschäftigte teilnehmen – 1712 weniger als bei der Abstimmung 2024. Elf Listen standen zur Auswahl, 550 Kandidaten bewarben sich um 37 Mandate. Die Wahlbeteiligung lag bei 87 Prozent – sechs Prozentpunkte weniger als 2024.

Werksleiter hatte vor Wahl der IG Metall gewarnt

Die IG Metall erwägt nun rechtliche Schritte gegen Tesla. Die Prüfung einer Anzeige wegen „Union Busting“ laufe und sei relativ weit fortgeschritten, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Jan Otto, am Donnerstag.

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