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GKV-Chef kritisiert Ungleichbehandlung bei Arzttermine

17. Oktober 2026· Florian Bergmann

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen prangert an, dass Privatversicherte bei der Terminvergabe bevorzugt werden. Künftig sollte allein der medizinische Bedarf ausschlaggebend sein.

Der Chef des GKV-Spitzenverbands, Florian Blatt, wendet sich gegen eine weit verbreitete Praxis in deutschen Arztpraxen: Gesetzlich Versicherte erhalten deutlich schwerer und später Termine als Privatpatienten. Blatt bezeichnet diesen Missstand als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Nach Ansicht des Verbandsvorsitzenden muss sich dieses System grundlegend ändern. Künftig sollte bei der Terminvergabe nicht die Versicherungsart des Patienten entscheidend sein, sondern ausschließlich der medizinische Bedarf berücksichtigt werden.

Der Appell richtet sich damit an niedergelassene Ärzte und ihre Praxen, ihre Terminvergabeprozesse zu überdenken und faire Bedingungen für alle Versicherten zu schaffen, unabhängig von ihrem Status in der Krankenversicherung.

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