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Edelmetallmarkt unter Druck: Lieferketten an der Belastungsgrenze

06. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Deutschlands größter Edelmetall-Großhändler kämpft mit massiven Engpässen. Die Nachfrage nach physischem Gold und Silber ist so hoch wie nie – die Produktion kann nicht mithalten.

Der physische Handel mit Edelmetallen gerät zunehmend unter Druck. Seit Anfang des Jahres arbeiten Großhändler, Scheideanstalten und Prägestätten an ihren Kapazitätsgrenzen. Besonders die BayernLB, Deutschlands führender Edelmetall-Großhändler, meldet einen Ausnahmezustand in ihren Betriebsabläufen.

Die Auftragslage hat sich verdoppelt bis verdreifacht – ein Tempo, dem die bestehenden Strukturen nicht nachkommen können. Kundenbestellungen stapeln sich, während Prägestätten Lieferzusagen drastisch reduzieren müssen. Anfragen für hunderttausende Münzen werden auf Zehntausende beschnitten, mit Verzögerungen von Wochen als Folge.

Der Druck auf dem Markt bleibt ungebrochen, obwohl es an den Terminmärkten zuletzt zu Kurskorrektionen gekommen ist. Der rasante Nachfrageanstieg nach physischem Gold und Silber überfordert die gesamte Lieferkette – ein Phänomen, das Branchenprofis mit langjähriger Erfahrung so noch nicht erlebt haben.

H
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