China profitiert von steigender Greentech-Nachfrage
Der Iran-Konflikt treibt die Energiepreise in die Höhe – mit Folgen für den globalen Markt. China nutzt die wachsende Nachfrage nach erneuerbaren Technologien und verzeichnet Rekordexporte.
Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzungen im Iran steigen die Öl- und Gaspreise weltweit. Dies führt zu einer verstärkten Suche nach Alternativen zu fossilen Energieträgern. Besonders gefragt sind Solaranlagen, Batteriespeicher und Elektrofahrzeuge.
China hat sich dabei als Hauptprofiteur dieser Entwicklung positioniert. Die Exporte von grünen Technologien aus dem Reich der Mitte sind seit Kriegsbeginn stark angewachsen. Im April erreichten die Ausfuhren ein Volumen von 25 Milliarden Dollar und liegen damit nur knapp unter dem Rekordhoch des Vormonats – eine Steigerung von rund 30 Prozent seit Ende Februar.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei Elektrofahrzeugen: Chinesische E-Auto-Exporte nach Europa schlugen im April neue Rekorde auf. Der Anstieg wird durch die Suche vieler Länder nach unabhängigen Energielösungen getrieben, während die geopolitischen Spannungen am Persischen Golf die traditionellen Energiequellen verteuern.