Trump droht mit Zöllen im Grönland-Streit
US-Präsident Trump kündigt Strafzölle gegen Länder an, die sich seinen Grönland-Plänen widersetzen. Europa reagiert mit einer militärischen Präsenzmission – die USA zeigen sich davon unbeeindruckt.
Donald Trump verschärft seinen Kurs in der Grönland-Frage: Der US-Präsident kündigte am Freitag an, möglicherweise Zölle gegen Staaten zu verhängen, die sich seinen Übernahmeplänen widersetzen. Laut Informationen sollen europäische Partner bereits vorab von dieser Drohung in Kenntnis gesetzt worden sein – offenbar primär Dänemark, das die arktische Insel politisch kontrolliert.
Als Reaktion auf Trumps Ambitionen haben mehrere NATO-Länder mobilgemacht: Ein deutsches Erkundungsteam der Bundeswehr ist nach Grönland aufgebrochen, um die europäische Handlungsfähigkeit in der Region zu prüfen. Dänemark führt die Mission an, unterstützt von Großbritannien, Frankreich und Skandinavien. Deutschland erwägt unter anderem Marineaufklärungsflüge, Fregatten-Einsätze und möglicherweise die Verlegung von Kampfflugzeugen in die Arktis.
Das Weiße Haus lässt sich davon nicht beeindrucken: Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, Trumps Ziel bleibe unverändert. In Deutschland wächst die Besorgnis: 78 Prozent der Bürger fürchten laut Umfrage, dass Trumps Politik die NATO gefährden könnte.