Massenpanik auf Haiti fordert mindestens 30 Todesopfer
Bei einem Veranstaltungsunglück in Haiti sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung hat Ermittlungen eingeleitet und mobilisiert Hilfskräfte.
Auf Haiti hat sich ein tragisches Unglück ereignet, das mindestens 30 Menschenleben gekostet hat. Die Massenpanik war während einer Veranstaltung ausgebrochen, an der viele junge Menschen teilgenommen hatten. Die Regierung unter Ministerpräsident Alix Didier Fils-Aimé reagierte betrübt auf den Vorfall und kündigte sofortige Ermittlungen an.
Nach Angaben der Regierung sind alle relevanten Behörden in höchster Alarmbereitschaft und mobilisieren Ressourcen, um Betroffene und deren Angehörige zu unterstützen. Die Regierung appellierte gleichzeitig an die Bevölkerung, während der Untersuchung der Geschehnisse Ruhe zu bewahren.
Das Karibikland durchlebt schwierige Zeiten: Haiti gilt als das ärmste Land Amerikas. Seit 2016 finden dort keine Wahlen statt, und kriminelle Banden kontrollieren rund 90 Prozent der Hauptstadt Port-au-Prince. Laut einem UN-Bericht wurden zwischen März 2025 und Januar 2026 über 5000 Menschen im Zusammenhang mit Bandengewalt getötet.