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Hamas signalisiert Zustimmung zu Teilen von Trumps Gaza-Plan

04. Oktober 2025· Florian Bergmann

Die Hamas erklärt sich bereit, israelische Geiseln freizugeben und akzeptiert Elemente des US-Friedensplans. Allerdings knüpft die Gruppe Bedingungen daran und lehnt die Entwaffnung ab.

Die Hamas hat sich zur teilweisen Annahme des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen geäußert. Die Bewegung erklärte sich dazu bereit, alle israelischen Geiseln – lebend oder als sterbliche Überreste – freizugeben. Dies soll im Austausch gegen die Entlassung palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen geschehen.

Daneben signalisierte die Hamas Zustimmung zu einer Übergangsverwaltung palästinensischer Technokraten unter internationaler Aufsicht nach Kriegsende. Zugleich betonte die Organisation, dass die Zukunft des Gazastreifens in einem palästinensischen Gesamtrahmwerk behandelt werden müsse, an dem auch die Hamas beteiligt sein soll. Zur Niederlage ihrer Waffen – ebenfalls Bestandteil von Trumps Plan – äußerte sich die Organisation nicht bereit.

Die Hamas kündigte an, unverzüglich in Verhandlungen über die Details eintreten zu wollen. Trumps Ultimatum hatte der Organisation bis Sonntagabend zur Zustimmung gegeben. Israels Regierung signalisierte indessen, dass der Plan nicht verhandelbar sei – die Hamas könne ihn nur vollständig annehmen oder ablehnen. Die weitere Entwicklung hängt nun davon ab, wie Washington und Tel Aviv auf die Hamas-Antwort reagieren.

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