Hamburgs Datenschützer warnt vor Meta-Brillen

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte sieht in den neuen Meta Smart Glasses ein erhebliches Risiko für die Privatsphäre. Ein Verbot der Geräte kommt für ihn nicht infrage.
Hamburgs Datenschutzbeauftragter Fuchs äußert sich kritisch zu den Smart Glasses von Meta. Die Brille fällt optisch nicht auf und ermöglicht es Nutzern, ihre Umgebung unbemerkt zu filmen – ein großes Datenschutzproblem, das Fuchs nicht unterschätzt.
Nach Ansicht des Beauftragten könnten solche Geräte zu massiven Eingriffen in die Privatsphäre führen. Besonders problematisch ist, dass Personen in der Umgebung nicht bemerken, dass sie aufgezeichnet werden. Dies verstößt gegen grundlegende Datenschutzprinzipien.
Fuchs schließt nicht aus, dass ein Verbot der Meta Smart Glasses in Betracht gezogen werden könnte. Damit reiht sich Hamburg in die Reihe von Ländern ein, die sich kritisch mit solchen Technologien auseinandersetzen.