Handball-EM: 38:34! Spektakel-Sieg unserer Handball-Stars – Halbfinale perfekt!

Handball-EM: 38:34! Spektakel-Sieg unserer Handball-Stars – Halbfinale perfekt!

„… egal, wer da kommt!“: Unsere Handball-Helden selbstbewusst nach Super-Sieg

Quelle: SID

JAAA! Jetzt spielen wir um die Medaillen!

Unsere deutschen Handball-Männer haben das Hauptrunden-Endspiel gegen Frankreich mit 38:34 gewonnen und stehen im EM-Halbfinale. Mit Mumm und Mentalität zieht die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) den Franzosen in der Defensive den Zahn – und im Angriff liefert Spielmacher Juri Knorr (25/10 Treffer) eine sensationelle Tor-Show!

Torwart Andreas Wolff im ZDF: „Juri hat das Spiel gezeigt, was wir uns alle erhofft haben. Er hat das Spiel geleitet. Es war aber eine tolle Mannschaftsleistung.“

Tor-Maschine Juri Knorr

Tor-Maschine Juri Knorr

Krass, krasser, KNORR!

Die DHB-Truppe erwischt einen Top-Start, stellt durch jeweils zwei Treffer von Marko Grgić und Kapitän Johannes Golla auf 5:3. Die Franzosen bleiben aber dran, schließen ihre Angriffe blitzschnell ab. Nachdem Descat einen Siebenmeter an den Pfosten knallt und die Chance auf die erste Frankreich-Führung vergibt, startet Knorr in sein Super-Spiel.

Der Spielmacher jagt den Ball bei seinem dritten Treffer in nur drei Minuten mit 129 km/h ins Netz. Plötzlich führt Deutschland mit 12:8! Knorr nach dem Spiel: „Wir hatten diese Energie von Anfang an. Wir waren heute eine Mannschaft und haben zusammengestanden.“

In der Abwehr hauen sich unsere Jungs voll rein. Nur Superstar Dika Mem (7 Tore in Halbzeit 1) verhindert einen höheren Frankreich–Rückstand. Mit dem sechsten Knorr-Knaller und einem Golla-Treffer kurz vor der Pausen-Sirene geht es mit 19:15 in die Kabine.

Auch Späth und Wolff liefern

In die 2. Halbzeit startet Deutschland wieder richtig gut, weil Knorr (MVP des Spiels) weiter liefert. Mit zwei Toren in 90 Sekunden baut er unsere Führung weiter aus (21:16). Nach 35 Minuten Spielzeit hat er bereits 10 Treffer auf dem Konto! Gislason: „Er hat ein großartiges Spiel geliefert und die Mannschaft ein Stück weit getragen. Das war phänomenal von ihm.“

Und dann beginnt ein irres Torhüter-Duell zwischen dem zur Pause eingewechselten Späth (für Wolff) und Desbonnet. Der Deutsche feiert in wenigen Minuten vier Paraden, beim Franzosen sind es sogar fünf. Seine Leistung sorgt dafür, dass unsere Nachbarn wieder verkürzen (26:24).

Als Mem auf einen Treffer Rückstand verkürzt, schickt Gislason Gigant Wolff zurück in den Kasten. Seine Parade gegen Bos ebnet den Weg zum 31:28. Aber die Franzosen lassen sich einfach nicht abschütteln (31:30). Wolff verhindert riesig den Ausgleich. Danach machen Uscins, Grgić, Köster und Mertens den Sieg knapp zwei Minuten vor dem Ende endgültig klar (36:32).

Jetzt geht es am Freitag (17.45 oder 20.30 Uhr) wahrscheinlich gegen Kroatien (nur wenn Dänemark am Abend gewinnt) um den Einzug ins Finale.

Weiterlesen

Weitere Nachrichten