Wir stehen im Finale!: Zweimal Note 1 für unsere Handball-Helden
Der deutsche Nationaltorwart Andreas Wolff (34) macht sich lang, fährt seine linke Pranke aus und pariert den kroatischen Rückraumwurf
Die Handball-Party in Dänemark geht für unsere EM-Helden weiter. Die deutsche Nationalmannschaft gewann den umkämpften Halbfinal-Krimi vor 15.000 Zuschauern gegen Kroatien 31:28. Die DHB-Auswahl von Bundestrainer Alfred Gíslason (66) spielt damit am Sonntag um Gold, um den ersten Titel seit 2016.
Der Handball-Krimi gegen den Vizeweltmeister von 2025! 60 Minuten mit vielen Emotionen und sehr fair.
BILD sagt, wer gegen Kroatien wie in Form war. Die Einzelkritik.
- Späth: Note: / kein Einsatz
- Wolff (13 Paraden): Super-Andi lief wieder heiß, hatte zur Pause über 30 %. Der Tor-Wolf(f) brüllte mehr als einmal. Man spürt es – er ist hier, um den Titel zu gewinnen. Schwor seine Vorderleute in der Auszeit beherzt ein. Note: 1
- Lichtlein (1 Tor): Startete eiskalt am Strich. Ließ dann einen liegen. Note: 4
- Golla (4 Tore): Spiel begann unglücklich. Fehlpass, Fehlwurf beim schnellen Anwurf, hinten ging zunächst viel über seine Seite. Aber: Der Kapitän, ein Kämpfer, machte weiter und wurde von Minute zu Minute besser, blockte besser. Note: 2
- Schluroff: Note: / kein Einsatz
- Langhoff: Sein Job ist die Abwehr, und die Aufgabe meisterlich. Wurde vom Trainer sehr gut eingestellt. Stark. Note: 3
- Knorr (4 Tore): 360-Grad-Drehung mit Tor, Block in der Abwehr und sehr aufmerksam im Angriff. Juri war erneut ein wichtiger Faktor, hatte wieder eine Leichtigkeit in seinen Aktionen. Note: 2
- Zerbe (6 Tore): Zuverlässig auf außen und schnell vorn. Zeigte, dass sein Pferdekuss aus dem Frankreich-Spiel ihn nicht mehr behindert. Note: 2
- Köster (3 Tore): Taute zunehmend auf, traf und lieferte traumhafte Anspiele. Aufmerksam auch in der Defensive auf der 5. Note: 2
- Uscins (4 Tore): Wirbelte unermüdlich im rechten Rückraum – immer weiter. Wo nimmt er nur die Kraft her? Note: 3
- Semper (1 Tore): Gab Renars Uscins wichtige Minuten zum Verschnaufen. Note: 4
- Dahmke: Kam in Minute 43, hatte seine auffälligste Szene, als er zum Ball hechtete und ihn sicherte. Aufmerksam. Note: 4
- Mertens (4 Tore): Speedy trat wieder aufs Gaspedal. Durfte nach 42 Minuten und vier Toren (100 %) durchschnaufen und auf die Bank. Kam zurück und drückte weiter aufs Tempo. Note: 2
- Fischer (4 Tore): Unser Block-König hinten, stellte mit Golla ab Minute 11 einen unheimlich kompakten MittelBLOCK. Traf auch, anders als Golla, beim Anwurf ins leere Tor. Note: 1
- Grgic: Zündete diesmal nicht, musste nach Kurzeinsatz wieder auf die Bank. Hat er sich Power fürs Finale aufgehoben? Note: 4
- Kohlbacher: Note: –
Handball-Europameisterschaft: Der deutsche Kader
Torwart Andreas Wolff (34, THW Kiel) wurde 2016 als Teil der „Bad Boys“ Europameister
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