Härtere Strafen für K.-o.-Tropfen geplant
Der Bundestag debattiert heute über strengere Gesetze gegen die Verwendung von K.-o.-Tropfen bei Verbrechen. Künftig sollen Täter mit mindestens fünf Jahren Haft rechnen müssen.
Im Bundestag steht heute ein Gesetzentwurf zur Debatte, der K.-o.-Tropfen-Einsätze bei schweren Verbrechen unter strengere Strafe stellen soll. Wer die Substanzen zur Begehung von Vergewaltigung oder Raub nutzt, könnte künftig mit einer Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren rechnen.
Justizministerin Hubig unterstützt die geplante Verschärfung. Doch die Bundesregierung setzt nicht allein auf höhere Strafen: Parallel sollen Aufklärungsmaßnahmen verstärkt werden, um Menschen besser vor dieser Gefahr zu schützen.