Holocaust-Überlebende Irene Butter verstorben
Die aus Berlin stammende Irene Butter ist im Alter von 95 Jahren in den USA gestorben. Die Zeitzeugin hatte sich jahrzehntelang für Friedensarbeit und Aufklärung eingesetzt.
Irene Butter, eine der letzten Zeitzeuginnen des Holocaust, ist verstorben. Die in Berlin geborene Überlebende starb im Alter von 95 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Butter widmete ihr Leben nach dem Krieg der Friedensarbeit und nutzte ihre Erfahrungen als Zeitzeugin, um Schüler und Schülerinnen über die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären. Ihre Arbeit fand international Anerkennung.
Für ihr Engagement erhielt Butter vor zwei Jahren das Bundesverdienstkreuz. Mit ihrem Tod verliert die Gesellschaft eine wichtige Stimme, die aus persönlicher Erfahrung von den Gräueln des Holocaust berichtete.