IFAB berät über Regeländerungen im Fußball
Das Regelwerk-Gremium IFAB hat sich mit möglichen Neuerungen befasst. Besonders umstritten: Darf der VAR künftig bei Gelb-Roten Karten eingreifen? Eine Entscheidung fällt im Februar.
Das International Football Association Board hat sich in einer Videokonferenz mit potenziellen Regeländerungen auseinandergesetzt. Zentrales Anliegen ist es, den Spielfluss zu verbessern und unnötige Unterbrechungen zu vermeiden.
Konkret im Gespräch sind mehrere Maßnahmen: Ähnlich wie bei der Torwart-Regel könnten künftig auch Einwürfe und Abstöße zeitlich begrenzt werden. Zudem wird diskutiert, ob der Videoschiedsrichter künftig bei Gelb-Roten Karten korrigierend eingreifen darf – eine Neuerung, die vielen Trainern und Experten wichtig ist, da solche Platzverweise großen Einfluss auf den Spielverlauf haben. Auch bei knappen Abseitsentscheidungen und verschossenen Strafstößen könnten Anpassungen kommen.
Vor einer Umsetzung müssen diese Regeln ausreichend getestet werden. Gelegenheiten dafür gibt es bei der U17-Weltmeisterschaft im November und beim FIFA Intercontinental Cup im Dezember. Die finale Entscheidung fällt dann bei der IFAB-Jahreshauptversammlung am 28. Februar.