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IFAB berät über Regeländerungen im Fußball

11. November 2025· Florian Bergmann

Der Fußball-Regelwächter IFAB diskutiert Maßnahmen zur Spielflussverbesserung. Im Februar wird entschieden, ob der VAR künftig bei Gelb-Roten Karten eingreifen darf.

Das International Football Association Board (IFAB) hat sich in einer Videokonferenz mit möglichen Regeländerungen beschäftigt. Ziel ist es, den Spielfluss zu verbessern und Unterbrechungen zu reduzieren. Neben einer Ausweitung des Videobeweises stehen auch Maßnahmen zur Zeitersparnis auf der Agenda.

Ein Schwerpunkt ist die Frage, ob der VAR zukünftig bei Gelb-Roten Karten korrigierend eingreifen darf. Bislang ist dies nicht möglich, obwohl solche Entscheidungen spielentscheidend sind. Weitere Diskussionspunkte sind zeitliche Vorgaben für Einwürfe und Abstöße sowie neue Regeln für knapp daneben stehende Spieler. Auch bei verschossenen Strafstößen soll es Anpassungen geben.

Ob diese Neuerungen tatsächlich eingeführt werden, entscheidet das IFAB am 28. Februar. Zuvor müssen die Regeländerungen ausreichend getestet werden – möglich wird dies unter anderem bei der U17-Weltmeisterschaft im November oder beim FIFA Intercontinental Cup im Dezember.

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