İmamoğlu erstmals vor Gericht
Der abgesetzte Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu hat nach langer Untersuchungshaft erstmals im Gerichtsverfahren gegen die Stadtverwaltung ausgesagt. Gleichzeitig ging die Polizei gegen einen Fernsehsender vor.
Im Mammutprozess gegen die Istanbuler Stadtverwaltung und ihren früheren Bürgermeister İmamoğlu hat der Angeklagte nun erstmals eine Aussage vor Gericht gemacht. Dies geschah nach mehr als 18 Monaten in Untersuchungshaft.
Das Verfahren wirft Fragen zur politischen Situation in der türkischen Metropole auf. İmamoğlu war bereits aus seinem Amt entfernt worden.
Bemerkenswert ist, dass parallel zu der Gerichtsverhandlung die Polizei den Fernsehsender Halk TV durchsuchte und stürmte. Die Zusammenhänge dieser Aktion sind noch unklar.