Reppegathers Insolvenzverwalter signalisiert Neueröffnung des Verfahrens
Der Insolvenzverwalter Peter Minuth hält eine Wiederaufnahme des abgeschlossenen Insolvenzverfahrens gegen den Immobilienunternehmer Uwe Reppegather für möglich. Dies macht er seinen Ex-Gläubigern schriftlich Hoffnung.
Im Fall des unter Betrugsverdacht stehenden Immobilienmagnaten Uwe Reppegather gibt es möglicherweise eine neue Entwicklung. Sein Insolvenzverwalter Peter Minuth teilte betroffenen Gläubigern schriftlich mit, dass er eine Neueröffnung des bereits abgeschlossenen Verfahrens grundsätzlich nicht ausschließt.
Reppegather hatte sein Insolvenzverfahren vor etwa einem Jahr durch einen Insolvenzplan beendet. Seine Gläubiger gingen dabei leer aus – sie erhielten nur etwa 0,72 Prozent ihrer Ansprüche von insgesamt 1,6 Milliarden Euro. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen den Unternehmer und wirft ihm vor, große Teile seines Vermögens vor der Insolvenz auf Konten Dritter verlagert zu haben. Der Schaden soll im zweistelligen Millionenbereich liegen.
Minuth macht allerdings eine Bedingung: Erst müsse man die Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abwarten, bevor eine verlässliche Bewertung möglich sei. Reppegather bestreitet die Anschuldigungen.