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Förderstopp für Solaranlagen gefährdet Mieterstromprojekte

11. April 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die Bundeswirtschaftsministerin plant, die Förderung für kleine Solaranlagen ab 2027 zu streichen. Eine neue Studie warnt: Das könnte Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich unrentabel machen.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will die staatliche Unterstützung für Solaranlagen mit einer Leistung unter 25 Kilowatt abschaffen. Ab 2027 sollen diese Anlagen keine garantierte Einspeisevergütung mehr erhalten – das bedeutet: Besitzer erhalten weniger Geld dafür, wenn sie Solarstrom ins öffentliche Netz einspeisen.

Besonders problematisch könnte das für Mehrfamilienhäuser werden. Dort installieren Eigentümer Solaranlagen auf den Dächern und verkaufen den Strom günstiger an die Mieter – das Modell wird Mieterstrom genannt. Da die Bewohner aber nicht den gesamten produzierten Strom selbst verbrauchen können, wird ein großer Teil ins Stromnetz eingespeist. Ohne die Einspeisevergütung sinkt die Rentabilität dieser Projekte deutlich.

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Viele Mieterstromprojekte sind aktuell nur wegen der staatlichen Förderung wirtschaftlich sinnvoll. Ein Förderstopp könnte deshalb bedeuten, dass viele Immobilienbesitzer von solchen Plänen absehen – und damit die Energiewende im Wohnungssektor ausbremsen.

H
Hitkanal.FM Main
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