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Schusswechsel vor Kubas Küste: Vier Tote auf US-Boot

26. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Kubanische Grenzschützer haben das Feuer auf ein amerikanisches Schnellboot eröffnet. Nach kubanischen Angaben drangen die Insassen in Hoheitsgewässer ein. Die USA überprüfen die Darstellung.

Bei einem bewaffneten Zwischenfall vor der kubanischen Küste sind vier Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des kubanischen Innenministeriums näherte sich ein US-Schnellboot am Mittwochmorgen bis auf eine Seemeile der Insel Villa Clara. Als Grenzschützer zur Kontrolle ausrückten, sei das Boot das Feuer eröffnet haben. Daraufhin erwiderten die Kubaner das Feuer, wobei vier Insassen getötet wurden. Sechs weitere Personen wurden verletzt.

Kuba wirft den zehn Insassen vor, mit terroristischen Absichten eindringen zu wollen. Nach Angaben des Ministeriums wurden an Bord Sturmgewehre, Sprengkörper und weitere Waffen gefunden. Die Besatzung bestand den Angaben zufolge aus Kubanern mit Wohnsitz in den USA. Ein anonymer US-Beamter berichtet der New York Times von einem zivilen Boot, das Teil einer Rettungsmission gewesen sein soll.

US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio erklärten, die Informationen noch zu überprüfen. Rubio betonte, die USA verlassen sich nicht ausschließlich auf Kubas Darstellung. Schusswechsel mit Todesfällen auf offener See seien höchst ungewöhnlich. Die angespannte Lage zwischen beiden Ländern wird durch Trumps De-facto-Seeblockade gegen Kuba verschärft.

H
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