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Münchner Uni will Gründungsprozesse drastisch beschleunigen

06. Juni 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die Ludwig-Maximilians-Universität startet ein Pilotprojekt zur Verkürzung des Technologietransfers. Statt 18 Monate sollen Erfindungen künftig in nur drei Monaten zu Startups werden.

An deutschen Hochschulen entstehen täglich neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Der Weg vom Labor zur marktfähigen Innovation dauert aber bislang zu lange. Das will die Münchener Ludwig-Maximilians-Universität nun ändern.

Das Kernproblem: Während Universitäten bei der Grundlagenforschung weltweit führend sind, verlieren sie beim praktischen Umsetzen der Ideen den Anschluss. Verwertungsrechte liegen zunächst bei der Universität, die Freigabe an Gründer zieht sich oft über viele Monate hin. Statistisch dauert dieser Prozess in Deutschland durchschnittlich anderthalb Jahre. Die LMU will das nun radikal ändern.

Das Pilotprojekt verspricht, die Überführung von Hochschulerfindungen in ausgegliederte Startups auf drei Monate zu reduzieren. Nach eigenen Angaben wäre das der schnellste Technologietransfer in Deutschland. Das Modell soll künftig als Vorlage für alle Hochschulen im Land dienen.

Experten sind sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht. Der Wissenstransfer sollte als Daueraufgabe in Hochschulen verankert werden, fordert die Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung.

H
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