Insight Innovation: Die Rückkehr der klassischen Prozessoren – Intels unerwartetes Comeback
Intel-Chef Lip-Bu Tan: Überraschende Trendwende. Foto: Reuters, Getty Images [M]
Die klassischen Zentralprozessoren, die sogenannten CPUs, gewinnen an Bedeutung. Tan sagte, die CPU werde zur „unverzichtbaren Grundlage des KI‑Zeitalters“. Der Aktienkurs des strauchelnden Halbleiterpioniers kletterte daraufhin auf ein Rekordhoch.
Der Trend könnte ein Comeback einleiten, das viele in der Branche nicht mehr für möglich hielten. Ausgerechnet eine seit Jahrzehnten bekannte Prozessorarchitektur rückt wieder ins Blickfeld – mitten in einem Boom, der bislang fast vollständig von Nvidias Grafikprozessoren, den GPUs, geprägt wird.
Der sagenhafte Aufstieg von Nvidia
Um die aktuelle Wende zu verstehen, lohnt ein Blick auf die grundlegenden Unterschiede zwischen den Prozessoren. Beide Chiptypen sind eine Art Herz eines jeden Rechners.
CPUs, die klassischen Prozessoren, sind Alleskönner, sozusagen das „Schweizer Taschenmesser“ der Computerwelt. Sie bestehen aus wenigen, sehr leistungsfähigen Kernen, die viele unterschiedliche Aufgaben nacheinander und präzise abarbeiten. Intel



