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USA steigen mit zehn Prozent bei Intel ein

09. September 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Die US-Regierung wird Großaktionär beim angeschlagenen Chipkonzern Intel. Präsident Trump verkündete die Beteiligung am Freitag – ohne Stimmrechte für den Staat.

Die Vereinigten Staaten erwerben einen zehnprozentigen Anteil am Halbleiterhersteller Intel. Nach Angaben von Präsident Donald Trump handelt es sich um eine vorteilhafte Vereinbarung für den strauchelnden Konzern. Der Aktienmarkt reagierte positiv: Intels Aktie legte unmittelbar nach der Ankündigung um mehr als sechs Prozent zu.

Finanziert wird der Kauf von 433 Millionen Aktien zum Preis von 20,47 Dollar pro Stück durch bereits bewilligte staatliche Zuschüsse aus dem Chips Act und dem Secure-Enclave-Programm, insgesamt etwa 9 Milliarden Dollar. Entscheidend ist: Die US-Regierung erhält kein Stimmrecht, kann also nicht in die Geschäftsführung eingreifen. Handelsminister Howard Lutnick bezeichnete das Geschäft als fair für Intel und das amerikanische Volk.

Intel kämpft seit Jahren mit massiven Schwierigkeiten. 2024 verbuchte das Unternehmen einen Jahresverlust von 18,8 Milliarden Dollar. Der einstige Marktführer bei Computerchips verliert zunehmend an Boden – besonders gegenüber dem KI-Chip-Spezialisten Nvidia. Mit der staatlichen Beteiligung verfährt die US-Regierung strategisch: Sie sichert sich damit Einfluss auf einen wichtigen nationalen Technologiekonzern, ohne direkter in dessen Entscheidungen einzugreifen.

H
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