Handwerkspräsident warnt vor Steuerplänen
Der Chef des Zentralverbands des Deutschen Handwerks kritisiert die geplante Erbschaftsteuerreform. Ihm zufolge fehlt der Politik das Verständnis für die Bedürfnisse des Handwerks.
Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, äußert Bedenken gegenüber den Steuerplänen der Koalitionsparteien. Besonders die von der SPD vorgeschlagene Erbschaftsteuerreform sieht er kritisch.
Dittrich argumentiert, dass Geld, das bei einer Erbschaftsteuerreform den Betrieben entzogen wird, dann nicht mehr für Investitionen und neue Arbeitsplätze zur Verfügung steht. Er plädiert deshalb dafür, erst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten, bevor die Debatte weitergeführt wird.
Insgesamt bemängelt der Verbandschef, dass Politikern die notwendige Kompetenz für handwerkswirtschaftliche Themen fehlt.