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Irak leidet unter Kriegsfolgen – Ölexporte blockiert

04. April 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Konflikt im Iran trifft den Irak hart: Die Blockade der Straße von Hormus stoppt Ölexporte, Häfen sind verwaist. Experten warnen vor leeren Staatskassen bereits im Mai.

Der andauernde Krieg in der Region wirft wirtschaftliche Schatten auf den Irak. Die Ölproduktion ist dort zusammengebrochen, an den Häfen des Persischen Golfs herrscht Stille statt Betrieb. Grund ist die Blockade der Straße von Hormus, einer wichtigen Handelsroute für Erdöl aus dem südlichen Irak.

Die Folgen sind gravierend für die irakische Wirtschaft: Das Land ist zu etwa 90 Prozent von Öleinnahmen abhängig. Hinzu kommt, dass deutlich weniger Waren in die irakischen Häfen gelangen als zuvor – nur noch etwa die Hälfte. Der Irak befindet sich zudem in einer besonderen Lage: Sowohl amerikanische Militärstützpunkte als auch pro-iranische Gruppen sind im Land aktiv, was zusätzliche Unsicherheit schafft.

Finanzexperten schlagen Alarm: Die irakischen Staatsreserven könnten bis Mitte Mai aufgebraucht sein, wenn die Situation nicht entspannt. Danach wäre die Regierung auf externe Kreditvergabe angewiesen – ein Szenario, das für ein vom Ölreichtum abhängiges Land problematisch ist.

H
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