Dramatische Rettungsmission im Iran – Trump unter Druck
Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets läuft eine verzweifelte Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied. Der Iran lockt mit hohen Belohnungen – eine potenzielle Blamage für Trump.
Im Iran wird fieberhaft nach einem US-Waffenoffizier gesucht, dessen Flugzeug vom iranischen Militär abgeschossen wurde. Das US-Militär hat nach Medienberichten Spezialkräfte in die südliche Region entsandt, um das Besatzungsmitglied zu retten und eine Gefangennahme durch den Iran zu verhindern. Der iranischen Seite ist dies bewusst – es werden Kopfgelder von bis zu 100.000 Dollar für die Ergreifung ausgelobt.
Experten stufen die Mission als kritisch ein. Sollte der Iran das Crew-Mitglied zuerst finden und öffentlich präsentieren, hätte das massive Folgen: Würden entsprechende Bilder veröffentlicht, könnte das die ohnehin angespannte Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit zum Krieg weiter verschärfen. Der Iran könnte zudem in Geheimverhandlungen Zugeständnisse fordern. Für Trump wäre es zudem eine diplomatische Niederlage – die US-Regierung hatte wiederholt behauptet, die Lufthoheit im Iran erlangt zu haben.
Indes gehen die Kampfhandlungen weiter. Der Iran führt weiterhin Raketenangriffe durch, die auch in Israel Schäden verursachen. Ein Geschoss schlug nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr ein, ein Sicherheitsbeamter wurde getötet. Auch Ziele in der Petrochemie-Region wurden getroffen. Trump äußert sich zur Rettungsmission bislang nur zurückhaltend.