Trump: Waffenruhe mit Iran »auf der Intensivstation«
US-Präsident Trump kritisiert Irans Friedensvorschlag scharf und sieht die seit fünf Wochen bestehende Waffenruhe in Gefahr. Teheran bleibt unbewegt und droht mit Gegenschlägen.
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht Präsident Trump zufolge auf wackeligen Beinen. Er bezeichnete Irans Friedensplan als inakzeptabel und verglichen die angespannte Lage mit einem Patienten auf der Intensivstation, dessen Überlebenschance minimal sei. Trotz seiner harschen Kritik betonte Trump, dass er an einer diplomatischen Lösung festhalten wolle.
Im iranischen Vorschlag werden umfangreiche Forderungen gestellt: Die USA sollen Reparationen für Kriegsschäden zahlen, die Sanktionen gegen Iran aufheben und gefrorene iranische Vermögenswerte freigeben. Zudem verlangt Teheran die volle Kontrolle über die Straße von Hormus. Iran widersprach Trumps Aussagen zur Urananreicherung und bezeichnete dessen Darstellung als »psychologische Kriegsführung«.
Trump traf sich mit seinem Sicherheitsteam, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Nach Berichten von CNN erwägt die Regierung nun Militärschläge, besonders das Pentagon soll ein aggressiveres Vorgehen befürworten. Ein US-U-Boot der Ohio-Klasse mit Atomraketen liegt bereits in Gibraltar. Zeitgleich verhängte Washington neue Sanktionen gegen iranische Ölgeschäfte, um den wirtschaftlichen Druck zu erhöhen. Iran warnte derweil, seine Streitkräfte seien auf alle Szenarien vorbereitet.