Donald Trump: Keine Rücksicht mehr auf Völkerrecht und Irans Opposition
Donald Trump: Der US-Präsident nutzt scharfe Worte. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Istanbul. Aus der Textnachricht spricht tiefe Sorge. „Meint es Trump wirklich ernst?“, will Arya wissen. „Wird er wirklich unsere Kraftwerke bombardieren?“, fragt der Informatiker aus Teheran.
Am Dienstagnachmittag wagte niemand vorauszusagen, was der amerikanische Präsident Donald Trump tun wird, sollte die iranische Führung sein Ultimatum am Mittwochmorgen, zwei Uhr mitteleuropäischer Zeit, verstreichen lassen.
„Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen und nie wieder zurückkehren“, schrieb Trump
Auf einer Pressekonferenz am Montagabend hatte Trump gesagt: „Wir brauchen eine Vereinbarung, die für mich akzeptabel ist.“ Teil dieser Vereinbarung müsse der freie Handel mit Öl in der Straße von Hormus sein.
Das aber lehnen die Iraner ab. Sie drohen ihrerseits damit, die Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Golfstaaten auszuweiten. „Wir werden der Infrastruktur der USA und ihrer Partner solchen Schaden zufügen, dass ihnen und ihren Verbündeten das Öl und Gas der Region für viele Jahre vorenthalten bleibt“, heißt es in einer Erklärung der Revolutionswächter. Außerdem drohten sie, ihre Reaktion werde „über die Region hinausreichen“, sollte das US-Militär rote Linien überschreiten.
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