Iran-Krieg: US-Marine lehnt Eskorten laut Insidern ab – Frachtschiffe von Geschossen getroffen
Gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtrouten: die Straße von Hormus. Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa
G7-Staaten erklären sich bereit, Reserven freizugeben
Deutschland und die weiteren G7-Staaten haben sich angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs grundsätzlich offen für eine Freigabe von Ölnotreserven gezeigt. „Prinzipiell unterstützen wir die Implementierung proaktiver Maßnahmen, um die Situation anzugehen, die Nutzung strategischer Reserven eingeschlossen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Energieminister der Länder, die Frankreich als derzeitiger G7-Vorsitz verbreitete.
Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Am Nachmittag wollen die Staats- beziehungsweise Regierungschefs der Länder in einer Videokonferenz über die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs und die Energielage beraten.
Deutschland zieht Konsulatspersonal in Erbil im Irak ab
Deutschland zieht wegen des Iran-Kriegs nach dem Personal der deutschen Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad auch die Mitarbeiter des Generalkonsulats in Erbil ab. Das Personal sei aus der Stadt im Nordosten des Landes temporär aus dem Irak verlegt worden, hieß es am Rande des Besuchs von Außenminister Johann Wadephul (CDU) in der saudischen Hauptstadt Riad aus dem Auswärtigen Amt.
Tanker mit Iran-Verbindung passieren weiter die Straße von Hormus
Tanker mit mutmaßlicher Verbindung zum Iran passieren weiterhin die Straße von Hormus. Das Sicherheitsunternehmen Neptune P2P Group teilte am Mittwoch mit, seit dem 8. März seien sieben Schiffe durch die Meerenge gefahren, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet. Fünf davon stünden in Verbindung mit iranischen Reedereien.
Einige dieser Schiffe nutzten für die Durchfahrt einen sogenannten dunklen Transit ohne automatisches Identifizierungssystem (AIS), das ihre Position anzeigt. Schiffe, die sanktioniertes iranisches Rohöl transportieren, schalten ihre AIS-Tracker häufig ab. Der Datenanbieter Kpler teilte mit, dass der Iran die Rohölexporte über sein Ölterminal Dschask am Golf von Oman wieder aufgenommen habe. Ein Tanker habe am 7. März in Dschask rund zwei Millionen Barrel Rohöl geladen.
Katar: Keine Vermittlerrolle, solange Iran das Land angreift
Katar will nicht als Vermittler für den Iran fungieren – solange das Land von Teheran angegriffen wird. Katars Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Mohammed bin Saleh al-Khulaifi, sagte dem katarischen Satellitennachrichtensender Al-Dschasira, sowohl Katar als auch der Oman seien angegriffen worden, obwohl die Länder daran arbeiteten, „Brücken zwischen dem Iran und dem Westen zu bauen“.
„Wir werden diese Rolle unter Angriff nicht erfüllen können, und das müssen die Iraner verstehen“, sagte Al-Khulaifi.
Die Länder der Region sind kein Feind des Iran, und die Iraner verstehen dieses Prinzip nicht.
Mohammed bin Saleh al-Khulaifi
Katar warnte die Öffentlichkeit am Mittwochmorgen vor einem möglichen Angriff aus dem Iran. Ein Journalist der AP in Katar hörte Explosionen, während die Luftabwehr über der Hauptstadt Doha eingehendes Feuer abwehrte.
Geschosse treffen Frachtschiffe in der Straße von Hormus
In der Straße von Hormus hat am Mittwoch ein Geschoss ein Frachtschiff getroffen und in Brand gesetzt. Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) teilte mit, das Schiff liege derzeit nördlich des Oman. Die Besatzung räume den Frachter.
Im Persischen Golf vor der Küste Dubais sei zudem ein Massengutfrachter von einem ebenfalls „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die UKMTO. Die Crew sei aber in Sicherheit. Die britische Behörde hatte Stunden zuvor auch mitgeteilt, dass ein Containerschiff weiter östlich von einem „unbekannten Geschoss“ an der Einfahrt zur Straße von Hormus getroffen worden sei.
Macron beruft G7-Krisengipfel zu Iran und Energiepreisen ein
Der französische Präsident Emmanuel Macron wird am Mittwoch eine Telefonkonferenz der Gruppe der Sieben (G7) einberufen, um über die Iran-Krise und die steigenden Energiepreise zu beraten, wie sein Büro mitteilte.
Die Gespräche finden statt, während die G7-Regierungen überlegen, wie sie auf den starken Anstieg der Ölpreise reagieren sollen, der durch den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran ausgelöst wurde. Die G7-Energieminister konnten sich am Dienstag nicht auf eine Freigabe strategischer Ölreserven einigen. Stattdessen baten sie die Internationale Energieagentur (IEA), zunächst die Lage zu bewerten.
Die Ölpreise waren am Montag auf ein Fast-Vierjahreshoch gestiegen. Am Dienstag stürzten sie jedoch um elf Prozent ab, nachdem US-Präsident Donald Trump vorhergesagt hatte, der Krieg im Nahen Osten könnte bald enden.
Emmanuel Macron dpa
Augenzeugen berichten von schwersten Angriffen auf Teheran
Einwohner Teherans berichten von den bislang schwersten Luftangriffen des Krieges. „Es war die Hölle“, sagt ein Anwohner der Nachrichtenagentur Reuters. Im Osten der Stadt seien zwei fünfstöckige Wohnhäuser getroffen worden. Irans UN-Botschafter spricht von mehr als 1300 getöteten Zivilisten und fast 8000 zerstörten Häusern seit Kriegsbeginn. Bei iranischen Angriffen auf Israel wurden demnach zudem zwölf Menschen getötet.
Iran greift Israel und Golfstaaten mit Raketen und Drohnen an
Die iranischen Streitkräfte haben Israel und die Golfstaaten erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen. In Israel wurden die Raketen entweder abgefangen oder trafen unbewohnte Gebiete, wie die Zeitung „The Times of Israel“ berichtete. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim sprach von der heftigsten Angriffswelle seit Beginn des Krieges.
Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte mit, in verschiedenen Regionen des Landes seien sieben ballistische Raketen und sieben Drohnen abgefangen worden. In Kuwait wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums vier Drohnen abgefangen, eine weitere stürzte demnach in offenem Gelände ab. Auch in Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst.
Israel plant Sonderbudget für Krieg gegen Iran
Israel will mit einem Sonderbudget den Luftkrieg gegen den Iran finanzieren. Dies teilen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Finanzminister Bezalel Smotrich in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Kabinett komme noch am Abend zusammen, um den Kriegshaushalt zu billigen, sagt Smotrich. „Dies ist keine Ausgabe, es ist eine Investition.“ Netanjahu zufolge belegen Zahlen, dass die israelische Wirtschaft trotz der seit mehr als zwei Jahren andauernden Kriege sehr robust sei.
Iran: Dutzende Festnahmen wegen Spionagevorwürfen
Die iranischen Behörden haben nach eigenen Angaben zahlreiche Menschen wegen Spionagevorwürfen festgenommen. Ein ausländischer Staatsbürger habe für die USA und Israel spioniert und als Mittelsmann für zwei Golfstaaten agiert, teilt das Geheimdienstministerium laut staatlichen Medien mit. Zudem seien in den vergangenen Tagen 30 „Spione, inländische Söldner und Agenten“ Israels und der USA gefasst worden. Polizeichef Ahmadresa Radan erklärt im staatlichen Fernsehen zudem, es seien bislang etwa 81 Personen in Gewahrsam genommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, interne Informationen an „feindliche Medien und Feinde“ weitergegeben zu haben.
Saudi-Arabien: Raketen und Drohnen abgefangen
Saudi-Arabien hat Raketen und Drohnen in der Nähe wichtiger Stützpunkte abgefangen. Das Verteidigungsministerium teilte in der Nacht auf Mittwoch mit, dass sechs ballistische Raketen abgefangen und zerstört worden seien, die auf die Prinz-Sultan-Luftwaffenbasis abgezielt hätten – ein wichtiger, von den USA und Saudi-Arabien gemeinsam betriebener Militärstützpunkt im Osten des Landes.
Fünf Drohnen, die auf das Ölfeld Schaiba in der Wüste Rub al-Chali zusteuerten, seien ebenfalls abgeschossen worden. Außerdem habe man zwei Drohnen über Hafar al-Batin, einer bedeutenden Stadt im Osten Saudi-Arabiens, abgefangen und zerstört.
Libanon: Fast 760.000 Vertriebene durch Israels Angriffe
Im Libanon wurden durch Angriffe des südlichen Nachbarn Israel nach offiziellen Angaben bisher nahezu 760.000 Menschen vertrieben. Darunter seien mehr als 122.000 Menschen, die sich derzeit in Notunterkünften aufhalten, teilte das Ministerium für soziale Angelegenheiten mit. 580 solcher Unterkünfte sind landesweit derzeit geöffnet. Allein innerhalb der vergangenen zwei Tage kamen nach Zählungen des Ministeriums mehr als 500.000 Vertriebene hinzu.
Ministerin Hanin Sajid kündigte an, dass ab diesem Mittwoch täglich 100.000 Mahlzeiten in Notunterkünften verteilten würden. Außerdem sollen 6.000 Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung einmalig 100 US-Dollar erhalten. Die Zahl der Empfänger solle dann schrittweise steigen.
Insider: Eskorten durch Hormus laut US-Marine derzeit zu riskant
Die US-Marine hat nach Angaben von Insidern fast tägliche Bitten der Schifffahrtsbranche abgelehnt, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Zur Begründung habe die Marine darauf verwiesen, dass das Risiko von Angriffen derzeit zu hoch sei, sagen die Insider, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Die Einschätzung der Marine steht im Widerspruch zu Aussagen von Präsident Donald Trump, wonach die USA im Bedarfsfall jederzeit zu Begleitschutz bereit seien, um die Transporte in der wichtigen Wasserstraße wieder aufzunehmen. Nach Angaben von General Dan Caine, dem Vorsitzenden des Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, hat das US-Militär damit begonnen, Optionen für mögliche Schiffseskorten durch die Meerenge zu prüfen, falls ein entsprechender Befehl erteilt werden sollte. Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran ruht der Schiffsverkehr in der Meerenge fast vollständig.
Irans Polizeichef: Betrachten Demonstranten als Feinde
Nach Israels Aufruf zum Sturz der Führung der Islamischen Republik hat Irans Polizeichef Regierungsgegner mit drastischen Worten vor Protesten gewarnt. „Wer auf Aufforderung des Feindes auf die Straßen geht, den sehen wir nicht länger als Demonstranten an. Den sehen wir als Feind an und werden ihn wie einen Feind behandeln“, sagte Ahmed-Resa Radan im staatlichen Fernsehen. „Alle unsere Männer haben ihren Finger am Abzug.“
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Iraner zuvor dazu aufgerufen, sich gegen ihre Regierung aufzulehnen. Israel und die USA führten „einen historischen Krieg für die Freiheit“, hieß es in einem offenen Brief. „Dies ist eine einmalige Gelegenheit für euch, das Regime der Ajatollahs zu stürzen und eure Freiheit zu erlangen.“ Das iranische Volk habe um Hilfe gebeten, „und die Hilfe ist angekommen“.
Auch US-Präsident Donald Trump hat die Iraner bereits mehrfach ermuntert, die amerikanisch-israelischen Angriffe als Chance zu nutzen, um die Führung in Teheran zu stürzen.
Trump: Zehn iranische Minenlegeboote „komplett zerstört“
Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump zehn inaktive Minenlegeboote des Irans ausgeschaltet. Die Boote seien „komplett zerstört“ worden, erklärte der Republikaner am Dienstag. Zuvor hatte er sich auf seiner Plattform Truth Social besorgt über eine mögliche Verminung der Straße von Hormus gezeigt, einer Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, durch die in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft wird.
Ihm lägen keine Berichte darüber vor, dass die Islamische Republik dort Seeminen verlege, hatte Trump erklärt. Aber wenn das geschehe, „wollen wir, dass sie entfernt werden, SOFORT!“, schrieb der 79-Jährige teils in der für ihn charakteristischen Großschreibung. Sollte Teheran Minen verlegen, werde dies Konsequenzen von nie dagewesenem Ausmaß für den Iran haben, drohte Trump.
Weißes Haus verspricht Bericht zu Angriff auf Mädchenschule im Iran
Die Ergebnisse von US-Untersuchungen zu einem tödlichen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran sollen veröffentlicht werden. Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte auf die Frage von Journalisten, ob der Bericht zugänglich gemacht werde: „Das Kriegsministerium wird das tun.“ Die Ermittlungen dauerten an. Einen genauen Zeitpunkt der Veröffentlichung nannte sie allerdings nicht.
Am ersten Kriegstag Ende Februar waren in Minab im Süden des Landes nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen getötet worden. US-Präsident Donald Trump hatte die Schuld dafür beim Iran gesehen. Investigativjournalisten haben allerdings Zweifel an der Behauptung, der Iran selbst sei für die Bombardierung verantwortlich.
Sie stützen sich auf Videomaterial, in dem ein US-Tomahawk-Marschflugkörper zu sehen sein soll. „Das US-Militär ist die einzige an dem Konflikt beteiligte Streitkraft, die Tomahawks einsetzt“, schrieb die „New York Times“. Trump sagte am Montag, die USA hätten Tomahawks auch an andere Länder verkauft.
Satellitenstation in Israel von Hisbollah-Rakete getroffen
Nach israelischen Medienberichten hat eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete eine Satellitenstation tief im Inneren Israels getroffen. Der TV-Sender N12 veröffentlichte ein dramatisches Dashcam-Video, das den Moment des Einschlags bei dem Angriff am Montag zeigt. Den Berichten zufolge wurde eine Station des europäischen Satellitenbetreibers SES in Emek Haela in der Nähe der Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem getroffen.
Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte den Angriff am Montag für sich reklamiert. Die Satellitenstation gehöre zu einer Cyber-Abteilung der Armee, teilte die proiranische Gruppierung mit. Laut israelischen Medien handelt es sich dagegen um eine zivile, kommerzielle Einrichtung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Satellitenstation liegt gut 160 Kilometer Luftlinie von der libanesischen Grenze entfernt. Dies wäre ein zielgenauer Treffer, der ungewöhnlich tief im Inneren Israels liegt.
Israels Präsident verteidigt Angriffe auf iranische Ölfelder
Israels Staatspräsident Izchak Herzog verteidigt die umstrittenen Angriffe auf Öldepots in der iranischen Hauptstadt Teheran. Es handele sich um Öl, das vom Militär gelagert werde und um Öl, das die iranische Regierung nutze, um damit auch seine Terror-Operationen zu finanzieren, sagte Herzog der „Bild“.
Es wird der Kriegsmaschinerie entzogen, weil sie es zur Finanzierung und, sagen wir, zum Schmieren ihrer eigenen Kriegsmaschinerie verwenden.
Israels Staatspräsident Izchak Herzog
Trump: Möglicherweise platzierte Minen sofort entfernen
US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, keine Minen in der Straße von Hormus zu platzieren. Die USA hätten zwar keine Berichte, wonach der Iran dies getan habe, erklärt Trump in seinem Online-Dienst Truth Social. Sollte der Iran aber dennoch „aus irgendeinem Grund“ Minen in der Meerenge ausgelegt haben, so müsse er diese sofort entfernen. Sollte dies nicht unverzüglich geschehen, „wird dies für den Iran militärische Konsequenzen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß haben“. Sollten die Iraner hingegen „entfernen, was womöglich platziert wurde“, wäre das „ein großer Schritt in die richtige Richtung“.
US-Präsident Donald Trump AFP
US-Regierung: Mehr als 5.000 Ziele im Iran getroffen
Die USA haben nach Angaben des Weißen Hauses mittlerweile mehr als 5.000 Ziele im Iran attackiert. Das teilte die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington mit. Die ballistischen Raketenangriffe des Irans seien seit Kriegsbeginn dagegen um mehr als 90 Prozent zurückgegangen und die Drohnenangriffe um etwa 85 Prozent. „Die amerikanischen Soldaten gewinnen diesen wichtigen Kampf noch schneller als wir erwartet haben“, sagte Leavitt.
Zudem kämen die USA bei ihrem Kriegsziel voran, die iranische Marine zu zerstören. „Wir haben mehr als 50 iranische Marineschiffe zerstört, darunter ein großes Drohnenträgerschiff.“
Axios: USA fordern Israel zum Stopp von Angriffen auf Energieanlagen auf
Die US-Regierung hat Israel einem Medienbericht zufolge aufgefordert, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur einzustellen. Das Gesuch sei auf hoher politischer Ebene und an Israels Generalstabschef Ejal Samir übermittelt worden, meldet das Portal Axios unter Berufung auf Insider.
Die US-Regierung habe ihr Anliegen unter anderem damit begründet, dass man nach dem Krieg mit dem iranischen Ölsektor zusammenarbeiten wolle. Zudem bestehe die Sorge, dass derartige Angriffe der iranischen Bevölkerung schadeten und massive Vergeltungsschläge gegen die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten auslösen könnten. Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Außenministeriums sowie der israelischen Botschaft in Washington liegen zunächst nicht vor.
US-Medien: US-Geheimdienst sieht Anzeichen für Vorbereitung von Minen
Die US-Geheimdienste verzeichnen laut Journalisten des Senders CBS News Anzeichen dafür, dass der Iran Vorbereitungen zur Verlegung von Minen in der Straße von Hormus treffe. Eine Bestätigung des auf dem Kurznachrichtendienst X verbreiteten Berichts liegt zunächst nicht vor.
Pentagon: Bislang etwa 140 Verwundete unter US-Truppen
Bis zu 150 Mitglieder der US-Truppen sind Insidern zufolge bislang im Krieg gegen den Iran verwundet worden. Die gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters genannte Zahl ist weitaus höher als die vom Pentagon offiziell verbreitete, wonach bisher acht US-Truppenangehörige schwer verletzt wurden. Kurz nach Veröffentlichung des Reuters-Berichts bestätigt das Pentagon die Angaben und erklärt, etwa 140 Militärangehörige seien innerhalb von zehn Tagen verwundet worden. Die meisten Verletzungen seien geringfügig gewesen. 108 Truppenangehörige leisteten bereits wieder ihren Dienst.
Diplomaten: Treffen von Botschaftern aus Nato- und Golfstaaten
Botschafter aus den 32 Mitgliedstaaten der Nato haben Diplomaten zufolge vor, sich kommende Woche mit Amtskollegen aus den Golfstaaten zu treffen. Thema sollen demnach der Iran-Krieg und Spannungen in der Region sein. Erwartet würden zu den Gesprächen Vertreter aus Bahrain, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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