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Hegseth verteidigt Milliardenkosten des Irankriegs und bestreitet Munitionsmangel

13. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der US-Verteidigungsminister relativiert Bedenken über aufgezehrte Waffenbestände. Gleichzeitig sind die Kriegskosten auf 29 Milliarden Dollar gestiegen. Ein Senator warnt vor Engpässen bei der Landesverteidigung.

Der Irankonflikt, der seit Ende Februar andauert, wird für die USA immer teurer. Das Pentagon beziffert die bisherigen Kosten mittlerweile auf 29 Milliarden Dollar – etwa vier Milliarden mehr als noch vor wenigen Monaten geschätzt. Die Steigerung ist vor allem auf höhere Ausgaben für Reparaturen und Ausrüstungsersatz zurückzuführen, wie das Pentagon-Finanzministerium mitteilte.

Kritische Stimmen machen sich derweil Sorgen um die Munitionsbestände der US-Streitkräfte. Ein demokratischer Senator aus Arizona hatte kürzlich öffentlich gemacht, dass die Reserven an Raketen wie Tomahawk und ATACMS stark aufgebraucht wurden und Jahre zum Wiederaufbau benötigen könnten. Verteidigungsminister Pete Hegseth widersprach dieser Einschätzung jedoch deutlich. Vor dem Kongress betonte er, die USA hätten vollständige Kontrolle über ihre Bestände und verfügten über ausreichende Mengen. Die Diskussion über Engpässe bezeichnete er als übertrieben und wenig konstruktiv.

Für das kommende Jahr fordert Hegseth ein Rekordbudget von 1,5 Billionen Dollar – etwa 50 Prozent mehr als derzeit ausgegeben wird. Zur Begründung verweist das Pentagon unter anderem auf geplante Modernisierungsprojekte wie eine neue Kriegsschiffflotte. Im Kongress regt sich Widerstand gegen die massive Budgetausweitung, insbesondere unter Republikanern, die vor Wählerskepsis warnen.

H
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