US-Terrorabwehr-Chef tritt wegen Iran-Krieg zurück
Joseph Kent, Leiter des US-Zentrums für Terrorabwehr, kündigt sein Amt. In einem offenen Brief kritisiert er die Kriegsführung gegen den Iran und argumentiert, dieser habe keine unmittelbare Bedrohung dargestellt.
Ein hochrangiger Sicherheitsbeamter der USA protestiert gegen die militärische Offensive gegen den Iran. Joseph Kent, der das nationale Terrorabwehrzentrum leitet, reichte seinen Rücktritt ein und begründete diesen mit grundsätzlichen Bedenken zur Rechtfertigung des Krieges.
In einem auf der Plattform X veröffentlichten Schreiben an Präsident Trump argumentiert Kent, dass der Iran zum Zeitpunkt der Eskalation keine direkte Bedrohung für die Vereinigten Staaten dargestellt habe. Der Rücktritt signalisiert innenpolitische Spannungen über die Kriegsentscheidung. Das Weiße Haus hat sich bislang nicht zu Kents Weggang geäußert.
Kent verfügt über eine lange Karriere in der US-Sicherheitsstruktur, arbeitete beim Militär und der CIA. In der Vergangenheit trat er erfolglos für ein Kongressmandat an.