+++ Iran-Krieg +++: Iran kann laut Netanjahu kein Uran mehr anreichern

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Iran-Krieg: Iran kann laut Netanjahu kein Uran mehr anreichern

Live-BlogUSA erlassen neue Ausnahmeregelung für russisches Öl +++ Umfrage: US-Bürger erwarten Bodenkrieg im Iran, lehnen ihn jedoch ab +++ Frankreichs Außenminister reist nach Israel +++ Der Newsblog. 19.03.2026 – 23:43 Uhr aktualisiert
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Israels Premier Benjamin Netanjahu am Donnerstagabend bei seiner Pressekonferenz. Foto: AP

EU mahnt Israel zur Zurückhaltung in Libanon und Westjordanland

Die EU mahnt Israel zur Zurückhaltung beim militärischen Vorgehen im Libanon und bei der Siedlungspolitik im besetzten Westjordanland. Die Versuche, die Siedlungen auszuweiten, werden in der Gipfelerklärung entschieden verurteilt. Zudem sollten weitere EU-Sanktionen gegen gewalttätige jüdische Siedler erwogen werden. Im Libanon werden die Angriffe der Hisbollah auf Israel verurteilt. Gleichzeitig wird die Regierung in Jerusalem aufgefordert, eine weitere Eskalation zu vermeiden und die territoriale Integrität des Libanon zu wahren.

EU-Gipfel fordert Moratorium für Angriffe auf Energie- und Wasseranlagen

Die EU-Staaten fordern im Iran-Krieg ein Ende der gegenseitigen Angriffe auf Energie- und Wasseranlagen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Das geht aus der am Abend beschlossenen Gipfelerklärung zum Nahen Osten hervor. Der Iran wird dazu gedrängt, die Attacken auf Golfstaaten einzustellen. Dass die Ukraine diesen Staaten etwa mit Fachwissen zur Luftabwehr hilft, wird ausdrücklich begrüßt.

USA erlassen neue Ausnahmeregelung für russisches Öl

Die Benzinpreise in den USA steigen im laufenden Monat um mehr als 30 Prozent und nähern sich der psychologisch wichtigen Marke von vier Dollar pro Gallone (etwa 0,91 Euro je Liter). Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar klettert der Durchschnittspreis an den Zapfsäulen nach Angaben des Automobilclubs AAA um rund 90 Cent auf 3,88 Dollar je Gallone. Benzin werde voraussichtlich in der kommenden Woche die Marke von vier Dollar erreichen und könnte auf 4,10 Dollar und mehr steigen, schreibt der Analyst Patrick De Haan vom Portal GasBuddy auf der Plattform X. Vor den Kongresswahlen im November ist die Teuerung ein zentrales Thema in den USA.

Analyst: US-Benzinpreis hält auf vier Dollar je Gallone zu

Die Benzinpreise in den USA steigen im laufenden Monat um mehr als 30 Prozent und nähern sich der psychologisch wichtigen Marke von vier Dollar pro Gallone (etwa 0,91 Euro je Liter). Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar klettert der Durchschnittspreis an den Zapfsäulen nach Angaben des Automobilclubs AAA um rund 90 Cent auf 3,88 Dollar je Gallone. 

Benzin werde voraussichtlich in der kommenden Woche die Marke von vier Dollar erreichen und könnte auf 4,10 Dollar und mehr steigen, schreibt der Analyst Patrick De Haan vom Portal GasBuddy auf der Plattform X. Vor den Kongresswahlen im November ist die Teuerung ein zentrales Thema in den USA.

Umfrage: US-Bürger erwarten Bodenkrieg im Iran, lehnen ihn jedoch ab

Eine Mehrheit der US-Bürger rechnet mit einem Befehl von Präsident Donald Trump für einen großangelegten Bodenkrieg im Iran, doch nur eine Minderheit befürwortet einen solchen Schritt. Einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zufolge gehen 65 Prozent der Amerikaner davon aus, dass Trump Truppen in den Iran schicken wird. Unterstützung findet diese Vorstellung bei sieben Prozent der Befragten. Trumps allgemeine Zustimmungswerte in der Bevölkerung stiegen um einen Prozentpunkt auf 40 Prozent. 

Öl wird wieder billiger gehandelt

Der Preis für die US-Rohölsorte WTI fällt am späten Donnerstagabend (MEZ) auf 94 Dollar je Barrel zurück. Nordseeöl der Sorte Brent wird mit 107 Dollar pro Fass gehandelt, nachdem der Preis zuvor auf bis zu 119 Dollar gestiegen war. 

Frankreichs Außenminister reist nach Israel

Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot reist am Freitag überraschend nach Israel. Wie das Außenministerium in Paris mitteilt, will Barrot mit der israelischen Führung über die regionale Sicherheit, humanitäre Hilfe und eine Deeskalation im Nahen Osten sprechen. Er trifft aus Beirut ein, wo er sich um eine Waffenruhe im Libanon bemüht hat.

Katar: Vertrauen zum Iran muss wiederhergestellt werden

Katar sieht die Beziehungen zum Iran nach dessen wochenlangen Angriffen am Golf als stark beschädigt an. 


Nach diesem feindlichen Akt ist es notwendig, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.

Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman

Dennoch betonte er auch: „Das iranische Volk und uns verbinden Geografie, Nachbarschaft und Geschichte.“ 

Der Regierungschef rief den Iran erneut dazu auf, die Angriffe umgehend einzustellen, damit die Region nicht in einen „gefährlichen Strudel“ gezogen werde. Die Handlungen des Irans würden die Sicherheit „für alle Länder in der Region“ gefährden.

Netanjahu: Israel griff iranisches Erdgasfeld im Alleingang an

Israel hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zufolge das iranische Erdgasfeld South Pars im Alleingang angegriffen. US-Präsident Donald Trump habe Israel darum gebeten, von weiteren derartigen Einsätzen abzusehen, sagt Netanjahu bei einer Pressekonferenz. 

Trump selbst hat erklärt, er habe nichts von dem Angriff gewusst. Israelische Regierungsvertreter, die nicht namentlich genannt werden wollten, haben der Nachrichtenagentur Reuters dagegen gesagt, der Einsatz sei mit den USA abgesprochen gewesen.

Netanjahu: Iran kann kein Uran mehr anreichern

Der Iran ist nach Darstellung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Es sei noch zu früh, um sagen zu können, ob sich die iranische Bevölkerung gegen die Regierung erheben werde, sagt Netanjahu auf einer Pressekonferenz. Er fügt laut  Nachrichtenagentur Bloomberg hinzu, dass der Krieg sehr viel schneller ende, als man denke. 

Portugal macht Weg frei für Strompreisbremse

Portugal macht den Weg frei für eine vorübergehende Begrenzung der Strompreise für Haushalte und die meisten Unternehmen. Der Großhandelspreis auf der Iberischen Halbinsel liege derzeit jedoch weit unter dem dafür nötigen Schwellenwert, teilt die Regierung mit. 

Der Mechanismus soll greifen, wenn die Endkundenpreise um mehr als 70 Prozent steigen oder mehr als zweieinhalbmal so hoch liegen wie der Fünf-Jahres-Durchschnitt. In einem solchen Fall würde eine Energiekrise ausgerufen, erklärte Präsidialminister Antonio Leitao Amaro. Dies ermögliche Maßnahmen wie Preissenkungen unter die Produktionskosten. 

Die Preisobergrenzen wären an Sparvorgaben geknüpft: Haushalte müssten ihren Verbrauch auf 80 Prozent des Vorjahresniveaus senken, Unternehmen auf 70 Prozent. Portugal bezieht 79 Prozent seines Stroms aus Erneuerbaren.

Stromausfall im Südlibanon nach israelischem Angriff

Ein israelischer Angriff im Südlibanon legt nach Angaben des staatlichen libanesischen Stromversorgers ein wichtiges Umspannwerk lahm. Durch den Angriff seien verschiedene Teile des Werks in Bint Dschbeil beschädigt worden, teilt das Unternehmen mit. Dies beeinträchtige die Stromversorgung in der Stadt und den umliegenden Orten. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor.

Frankreich: Werden Öffnung der Straße von Hormus nicht erzwingen

Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot stellt klar, dass sich Frankreich und seine Verbündeten zwar an einer Sicherung der Straße von Hormus beteiligen wollen  sie aber zu keiner offensiven Militäroperation zur Öffnung des Seewegs beitragen werden. „Wir befinden uns derzeit in Konsultationen mit einer Reihe von Ländern in Europa, aber auch mit anderen internationalen Partnern“,

sagt Barrot der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ laut Vorabbericht.

 „Sicher ist, dass wir uns nicht an einer Militäroperation beteiligen werden, die die Öffnung der Straße erzwingen würde, und dass es sich nicht um eine Ausweitung von Aspides handeln wird.“ Aspides ist eine 2024 beschlossene EU-Mission zur Sicherung der Schifffahrt im Roten Meer. 

UN-Organisation arbeitet an Evakuierungsplänen für Straße von Hormus

Die Weltschifffahrtsorganisation (IMO) arbeitet an Evakuierungsplänen für die durch den Iran-Krieg in der Straße von Hormus festsitzenden Schiffe und Seefahrer. Der erste Ansprechpartner seien nun die Länder der Region, um Gespräche darüber zu beginnen, wie eine Evakuierungsroute eingerichtet werden könnte, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez nach einer Dringlichkeitssitzung.

Die Sicherheit habe dabei die oberste Priorität, „denn bei allen Maßnahmen wollen wir das Risiko für die Seeleute keinesfalls erhöhen“, sagte Dominguez. Auch mit dem Iran, der IMO-Mitglied ist, werde in dieser Sache gesprochen.

Nach Angaben der UN-Organisation sitzen 20.000 Seefahrer in der Region fest. Dominguez sprach von nahezu 2000 Schiffen. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, einer wichtigen Route für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas, war wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen.


Es geht nicht darum, alle Schiffe an einem einzigen Tag hinauszuführen. Wir sprechen von der Straße von Hormus, die etwa 30 Kilometer breit ist.

IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez

Revolutionsgarden: Haben Raffinerien in Israel angegriffen

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben Raffinerien in Israel mit Raketen angegriffen. Die Anlagen in Haifa und Aschdod seien getroffen worden, teilt die Eliteeinheit mit. Das israelische Energieministerium hat nur von einem Angriff auf die Ölraffinerie in Haifa gesprochen.

Großbritannien verurteilt Irans Angriffe auf Katars Gasanlagen

Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die iranischen Angriffe auf die Gasinfrastruktur in Katar. Solche rücksichtslosen Angriffe hätten das Risiko, die Region am Persischen Golf weiter in die Krise zu stürzen, sagt Starmer seinem Büro zufolge in einem Telefonat mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani. Großbritannien werde weiterhin an der Seite Katars und seiner Verbündeten am Golf stehen, sichert Starmer demnach zu.

Iranischer Beschuss zwingt F-35-Kampfjet zur Notlandung

Die iranischen Revolutionsgarden melden die Beschädigung eines F-35-Kampfjets der USA. Es ist das erste Mal im Verlauf des Irankriegs, dass iranische Treffer an US-Flugzeugen bekannt werden. Der 

US-Sender CNN 

berichtete zuvor unter Berufung auf Insider, eine F-35 habe nach einem mutmaßlichen Treffer durch iranische Kräfte eine Notlandung absolviert. 

Ein Sprecher des US-Kommandos Centcom bestätigte anschließend, dass der Jet auf einer Basis des US-Militärs notlanden musste. Der Pilot sei unverletzt.

Italien und Dänemark verlangen Migrations-Notfallplan für EU

Angesichts der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten fordern Italien und Dänemark die EU auf, sich auf eine Migrationskrise vorzubereiten. „Wir dürfen eine Wiederholung der Flüchtlings- und Migrationsbewegungen in die EU, wie wir sie in den Jahren 2015–2016 erlebt haben, nicht riskieren“, schreiben die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in einem Brief.

Das Schreiben, datiert auf den Tag vor dem EU-Gipfel in Brüssel, richtet sich an die EU-Kommission sowie die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer. Zunächst hatte die „FAZ“ darüber berichtet. 

Trump: US-Regierung braucht aus vielen Gründen weitere Mittel

Auf eine Frage eines Journalisten zu den Kosten des Krieges sagt US-Präsident Donald Trump, seine Regierung werde „aus vielen Gründen“ zusätzliche Mittel benötigen. Einem Medienbericht zufolge ersucht das Verteidigungsministerium um 200 Milliarden Dollar für den Iran-Krieg.

Trump: Habe Netanjahu zum Verzicht auf Energie-Angriffe aufgefordert

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aufgefordert, keine Energiefelder anzugreifen. Eine Stellungnahme Netanjahus liegt zunächst nicht vor. Er soll im Laufe des Abends eine eigene Pressekonferenz abhalten.

USA berichten von iranischen Überläufern

Die US-Regierung berichtet von Überläufern auf iranischer Seite. Finanzminister Scott Bessent zufolge finden sie auf allen Ebenen statt. Präsident Donald Trump ergänzt, dass man viele Fälle von Fahnenflucht beim Militär sehe.

Trump: Werden nirgendwo Truppen einsetzen

Die USA werden Präsident Donald Trump zufolge nirgendwo Truppen einsetzen. Er habe eigentlich gedacht, dass die Folgen des Angriffs auf den Iran schwerwiegender sein würden, sagt er vor der Presse. Trump spricht anlässlich eines Treffens mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi im Weißen Haus.

Sehen Sie hier die ganze Pressekonferenz:

USA planen offenbar keinen Ausfuhrstopp für Rohöl

Die USA haben einem Medienbericht zufolge keine Pläne, einen Ausfuhrstopp für Rohöl zu verhängen. Dies habe die US-Regierung am Morgen bei einem Treffen mit Vertretern des Öl-Branchenverbandes American Petroleum Institute (API) erklärt, berichtet ein Reporter des Nachrichtenportals Politico auf dem Kurznachrichtendienst X.

Israel: Raffinerien in Haifa getroffen – Keine schweren Schäden

Dem israelischen Energieministerium zufolge sind die Raffinerien in der nördlichen Küstenstadt Haifa bei einem Angriff getroffen worden. Die Schäden seien „nicht signifikant“, heißt es. Nach Angaben der Polizei liegen keine Berichte über Verletzte vor.

Costa kritisiert „Chaos“ in Ukraine, Nahost und Gaza

EU-Ratspräsident Antonio Costa und UN-Generalsekretär Antonio Guterres haben auf dem EU-Gipfel in Brüssel davor gewarnt, die regelbasierte internationale Ordnung abzuwickeln. „Viele internationale Akteure stellen die internationale Ordnung infrage, doch unsere Erfahrung zeigt, dass es in Wirklichkeit keine Alternative dazu gibt“, sagt Costa. „Die Alternative wäre Chaos“, fügt er hinzu und kritisiert indirekt Russland, Israel und die USA. „Die Alternative wäre der Krieg in der Ukraine. Die Alternative wäre der Krieg im Nahen Osten. Die Alternative wäre die dramatische humanitäre Lage im Gazastreifen.“ Auch in mehreren Ländern Afrikas würde sich die Lage noch verschlimmern. Die EU sei zentral bei der Verteidigung der bisherigen Weltordnung, sagt Guterres.

EU-Ratspräsident Antonio Costa (r.) und UN-Generalsekretär Antonio Guterres (l.): Ohne internationale Ordnung herrsche Chaos in der Welt. Imago

HB

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