Iran-Krieg: Trotz der Feuerpause – Israel setzt Angriffe im Libanon fort
Rettungskräfte in Tyros im Libanon: Erneuter Schlag Israels. Foto: REUTERS
Tel Aviv. Kurz nach der Ankündigung des zweiwöchigen Waffenstillstands im Irankrieg zeichnet sich der erste Konflikt ab. Der Iran, Vermittler Pakistan sowie Spanien und Frankreich pochen nun auch auf ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon. Doch Israels Streitkräfte führten am Mittwochmittag die größte Angriffswelle seit Kriegsbeginn durch.
Auch die USA scheinen die Waffenruhe anders auszulegen: Die israelischen Angriffe seien „Teil der Vereinbarung, das weiß jeder“, sagte US-Präsident Donald Trump laut einer Korrespondentin des Senders PBS. Damit stellt sich die Frage, ob dem Waffenstillstand schon nach kurzer Zeit das Ende droht.
Binnen zehn Minuten griffen am Mittwochmittag rund 50 israelische Kampfjets mehr als 100 Stützpunkte der Hisbollah-Miliz an, darunter Ziele in Beirut, in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes und im Südlibanon.
Getroffen wurden Hauptquartiere, Abschussplattformen sowie Führungs- und Kontrollzentren. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei dieser Angriffswelle mindestens 182 Menschen getötet und 900 weitere verletzt. Den Angriff sollen die Streitkräfte eigenen Angaben zufolge über Wochen vorbereitet haben. Auf Nachfrage teilte die Armee mit, bereits vor der Attacke am Mittwochmittag mehr als 1100 Mitglieder der Hisbollah getötet zu haben.
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