Irankonflikt sorgt für Unruhe an den Metallmärkten
Die Eskalation im Iran lässt Metallpreise wild schwanken. Während Aluminium deutlich teurer wird, fallen andere Rohstoffe. Experten warnen vor möglichen Lieferengpässen.
Der Konflikt im Iran wirkt sich massiv auf die Rohstoffmärkte aus. Besonders beim Aluminium zeigt sich die Nervosität der Händler: Seit Beginn der Kampfhandlungen ist der Preis um etwa zehn Prozent gestiegen. Grund für den Anstieg sind Befürchtungen vor Versorgungsengpässen bei diesem wichtigen Industriemetall.
Völlig entgegengesetzt entwickeln sich dagegen Kupfer und Zink, deren Preise leicht gefallen sind. Analysten führen das auf die pessimistischere Wirtschaftserwartung zurück, die durch die Spannungen im Nahen Osten entstanden ist. Der Markt reagiert also zwiespältig auf die geopolitische Unsicherheit.
Wie es mit den Preisen in den kommenden Wochen und Monaten weitergehen wird, hängt Experten zufolge davon ab, wie sich der Konflikt entwickelt und welche Auswirkungen er auf die globale Konjunktur hat. Die Volatilität an den Rohstoffmärkten dürfte vorerst anhalten.