Pakistan drängt Trump auf Verlängerung des Iran-Ultimatums
Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeichnet sich eine Atempause ab. USA und Iran einigten sich kurzfristig auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Pakistan appelliert nun an Trump, seine Frist zu verlängern.
In letzter Minute haben sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe verständigt. Das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump wäre in der Nacht zum Mittwoch ausgelaufen. Als zentrale Bedingung für die Feuerpause forderte Trump die Öffnung der Straße von Hormus – einer weltweit wichtigen Handelsroute für Öl und Gas. Der Iran signalisierte seine Bereitschaft, die Meerenge wieder freizugeben.
Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif, der als Vermittler zwischen beiden Seiten fungiert, appelliert nun eindringlich an Trump, das Ultimatum um weitere zwei Wochen zu verlängern. Die diplomatischen Bemühungen machten gute Fortschritte und könnten bald zu substantiellen Ergebnissen führen, argumentiert Sharif. Er hat Delegationen aus Washington und Teheran nach Islamabad eingeladen, um dort über ein endgültiges Abkommen zu verhandeln.
Trotz der Waffenruhe-Ankündigung wird die Lage durch anhaltende Raketenangriffe angespannt. Israel erhielt in der Nacht erneut Beschuss. Auch international mehren sich kritische Stimmen: Papst Leo XIV., Frankreichs Außenminister und UN-Menschenrechtsbeauftragte Volker Türk verurteilen Trumps Drohungen gegen die iranische Zivilisation als völkerrechtswidrig.