Iran-Konflikt: Schwere Schäden bei Katars Gasanlagen nach Raketenangriffen
Der iranische Gegenschlag trifft Katars Energieinfrastruktur hart. Gleichzeitig eskaliert der Konflikt weiter: Israel greift erstmals Ziele im Norden des Iran an, während die USA 200 Milliarden Dollar für die Kriegführung bereitstellen.
Im Zuge der anhaltenden Konfrontation zwischen dem Iran und der Israel-USA-Koalition hat es schwere Auswirkungen auf die Energieversorgung in der Golfregion gegeben. Der katarische Energiekonzern QatarEnergy bestätigte Raketenangriffe auf die Industriestadt Ras Laffan, bei denen ein Feuer ausbrach und erhebliche Schäden entstanden. Katar kündigte an, sich das Recht zur Reaktion vorzubehalten und wies den iranischen Militärattaché aus.
Israel intensiviert seine Luftkampagne: Die israelische Luftwaffe griff erstmals Ziele im Norden des Iran an, darunter Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer. Parallel berichtete die US-Geheimdienstkoordinatorin, dass Irans Führung zwar intakt, aber erheblich geschwächt sei. Das Pentagon forderte unterdessen 200 Milliarden Dollar vom US-Kongress an, um den Krieg zu finanzieren.
Die Auswirkungen des Konflikts zeigen sich auch in Europa und weltweit: Ägypten verkürzte die Öffnungszeiten für Unternehmen zur Energieeinsparung, die Slowakei rationiert den Treibstoffverkauf, und US-Vizepräsident Vance kündigte weitere Wochen mit hohen Benzinpreisen an. Hunderte Handelsschiffe liegen in der Straße von Hormus fest, nachdem der Iran mit Angriffen drohte.