+++ Iran-Krieg +++: QatarEnergy meldet schwere Schäden nach Raketenangriff

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Iran-Krieg: QatarEnergy meldet schwere Schäden nach Raketenangriff

Live-BlogÄgypten verkürzt Öffnungszeiten +++ Saudi-Arabien meldet vier abgefangene Raketen mit Ziel Riad +++ Iran bestätigt Tod von Geheimdienstminister +++ Der Newsblog. 19.03.2026 – 00:40 Uhr aktualisiert
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QatarEnergy: Katars staatlicher Energiekonzern QatarEnergy bestätigt Raketenangriffe auf die Industriestadt Ras Laffan. Foto: Getty Images

Pentagon beantragt 200 Milliarden Dollar für Iran-Krieg

Das Pentagon bittet das Weiße Haus um die Genehmigung eines Antrags an den US-Kongress über mehr als 200 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Krieges im Iran. Dies berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter.

Israels Armee greift erstmals Ziele im Nordiran an

Israels Luftwaffe greift Armeeangaben zufolge erstmals seit Kriegsbeginn Ziele im Norden des Irans an. Das Militär habe begonnen, dort Ziele ins Visier zu nehmen, teilte die Armee am Abend mit. Laut früheren Angaben stehen bei den Angriffen vor allem Ziele der iranischen Führung im Fokus.

Israelische Medien hatten zuvor berichtet, Israels Luftwaffe habe erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer, das an den Norden des Landes grenzt, angegriffen. Israels Armee bestätigte das nicht explizit, erklärte aber, dass sich bei ihren aktuellen Angriffen auch auf Geheimdienstinformationen der Marine stütze. Weitere Einzelheiten nannte sie zunächst nicht. 

US-Geheimdienstkoordinatorin: Irans Führung intakt, aber geschwächt

Die US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard hat bei einer Befragung im Kongress eine Einschätzung zum Zustand der iranischen Führung nach zweieinhalb Wochen Krieg abgegeben. „Das Regime scheint zwar intakt zu sein, ist aber weitgehend geschwächt“, sagte Gabbard am Mittwoch vor dem Geheimdienstausschuss des Senats.

Gabbard betonte zudem, dass das iranische Atomprogramm schon durch die US-Angriffe während des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr „ausgelöscht“ worden sei und es seitdem keine Avancen Teherans gegeben habe, es wieder aufzubauen. Diese Aussage war insofern bemerkenswert, als US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen den Iran damit begründet hatte, dass von Teheran eine unmittelbare Bedrohung ausgehe. Dabei führte er auch das iranische Atomprogramm an.

Vance: Noch einige Wochen lang höhere Spritpreise

US-Vizepräsident JD Vance bereitet die Bürger auf weiterhin hohe Benzinpreise vor. Es liege eine „schwierige Wegstrecke für die kommenden paar Wochen vor uns“, sagt Vance bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan. Die Lage sei jedoch vorübergehend. Um die Preissteigerungen anzugehen, sollen Vance und Energieminister Chris Wright am Donnerstag Vertreter der Ölindustrie treffen. Ein Sprecher des Verbands American Petroleum Institute (API) bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters das geplante Gespräch.

Iranischer Gegenangriff auf Gasanlage: Katar droht mit Reaktion

Katar hat einen erneuten iranischen Angriff auf die weltweit größte Anlage für den Export von Flüssigerdgas (LNG) scharf verurteilt. Der Golfstaat behalte sich das Recht vor, zu reagieren, teilte das katarische Außenministerium am Mittwoch auf der Plattform X mit. Der Angriff auf die Anlage Ras Laffan sei eine gefährliche Eskalation und eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit Katars und der regionalen Stabilität.

Das katarische Verteidigungsministerium teilte mit, nach dem Einschlag einer iranischen Rakete sei ein Feuer ausgebrochen, das schließlich unter Kontrolle gebracht worden sei. Der Brand habe aber umfangreiche Schäden angerichtet, teilte der Energiekonzern QatarEnergy mit.

Saudi-Arabien: Abschuss von Rakete über Riad – vier Verletzte

In Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad sind offiziellen Angaben zufolge vier Menschen durch herabstürzende Trümmer einer ballistischen Rakete verletzt worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Sprecher des Zivilschutzes. Die Trümmer seien auf ein Wohngebiet in Riad gefallen. Dabei sei zudem geringer Sachschaden entstanden. Der Sprecher sagte weiter, Versuche, zivile Ziele anzugreifen, stellten einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht dar. 

Zuletzt hatte Saudi-Arabien vor allem Drohnen im ölreichen Osten des Landes abgefangen, angegriffen wurde aber auch die US-Botschaft in Riad, die zentral in dem Land liegt, und eine US-Militärbasis. Der Iran greift Saudi-Arabien und die übrigen Staaten am Persischen Golf seit Beginn des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs vor knapp drei Wochen immer wieder mit Raketen und Drohnen an.

Roter Halbmond: Tote durch iranische Raketen im Westjordanland

Bei einem iranischen Raketenangriff im besetzten Westjordanland kommen nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds drei Frauen ums Leben. Die Geschosse seien in einen Friseursalon in der Stadt Beit Awwa südwestlich von Hebron eingeschlagen, wie die Nachrichtenagentur Wafa meldet. Eine vierte Person sei schwer verletzt worden. Es handele sich um den ersten tödlichen iranischen Angriff in dem Gebiet seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Das israelische Militär erklärt, es gehe von dem Einsatz von Streumunition aus.

Katar weist iranischen Militärattaché aus

Katar erklärt den Sicherheits- und Militärattaché der iranischen Botschaft zur unerwünschten Person. Er müsse das Land binnen 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium mit. Die Regierung in Doha begründet die Entscheidung mit wiederholten Angriffen des Iran auf das Land. Zuletzt sei die Industriestadt Ras Laffan Ziel einer Attacke gewesen.

Irak meldet Angriff auf Luftwaffenstützpunkt in Kirkuk

Der Irak meldet einen Angriff auf einen eigenen Luftwaffenstützpunkt in der Stadt Kirkuk. Ein Geschoss habe einen Brand ausgelöst, teilte das irakische Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keine Verletzten. 

Bei dem Luftwaffenstützpunkt im Nordirak handele es sich um eine rein irakische Einrichtung, in der sich keine ausländische Ausstattung oder Personal befinde, hieß es weiter. Das Ministerium bezeichnete den Angriff als inakzeptabel und stelle einen direkten Angriff auf die Fähigkeiten der irakischen Luftstreitkräfte dar. Nicht mitgeteilt wurde, wer verdächtigt werde, dafür verantwortlich zu sein. 

Erster Hisbollah-Angriff auf Südisrael seit Kriegsbeginn

Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erstmals seit Kriegsbeginn den Süden Israels angegriffen. In israelischen Orten in der Nähe des Gazastreifens sowie in der Stadt Aschkelon heulten am Abend die Warnsirenen. Israels Armee bestätigte auf Anfrage, dass die Hisbollah dafür verantwortlich sei. Auch mehrere israelische Medien berichteten darüber.

Die vom Iran unterstützten Schiitenorganisation feuerte am Abend ebenfalls erneut Raketen auf den Norden Israels, der an den Libanon grenzt. Auch in der Küstenmetropole Tel Aviv war eine Explosion in der Ferne zu hören. Dort gab es aber keinen Raketenalarm. Berichte über Schäden oder Verletzte nach den neuen Angriffen gab es zunächst nicht. Ausgelöst worden waren die Gefechte durch die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran vor knapp drei Wochen. Seither herrscht Krieg in der Region.

EU: Sichere Passage durch Straße von Hormus hat Priorität

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dringt in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi auf ein Ende der Angriffe auf kritische Infrastruktur. Zudem habe die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus Priorität für Europa, sagt ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Kallas habe betont, dass die EU auf Deeskalation und eine diplomatische Lösung setze.

Kreise: USA nicht an Angriff auf iranisches Gasfeld beteiligt

Die USA sind nach Angaben aus Regierungskreisen vorab über Israels Angriff auf das iranische Erdgasfeld South Pars informiert worden, haben sich aber selbst nicht daran beteiligt. Ob die Regierung in Washington die Entscheidung Israels für eine Attacke auf die iranischen Anlagen am Persischen Golf gutgeheißen habe, sagte die Gewährsperson der Nachrichtenagentur AP nicht.

Katars, das sich die größte Gaslagerstätte der Welt mit dem Iran teilt, verurteilte den Angriff. Dieser sei „ein gefährlicher und unverantwortlicher Schritt angesichts der derzeitigen militärischen Eskalation in der Region“, erklärte Außenministeriumssprecher Madsched al-Ansari am Mittwoch auf der Plattform X. Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen müssten vermieden werden. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate kritisierten den Angriff als „gefährliche Eskalation“.

„Erdöl-Notstand“: Slowakei schränkt Treibstoff-Verkauf ein

Die slowakische Regierung hat wegen der durch den Iran-Krieg verschärften Rohstoffkrise eine Beschränkung des Treibstoffverkaufs beschlossen. Die Verordnung solle vorerst für 30 Tage gelten, könne aber notfalls auch verlängert werden, sagte Ministerpräsident Robert Fico am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung.

Als Maßnahme gegen Hamsterkäufe und Tanktourismus dürfen pro Fahrzeug nur mehr Diesel und Benzin bis zu einem Maximalwert von 400 Euro gekauft werden. Die Mitnahme von mehr als 10 Litern in Kanistern oder anderen mitgebrachten Gefäßen ist auch innerhalb dieses Limits verboten. Treibstoffverkäufe ins Ausland werden zusätzlich begrenzt. Die Regierung sieht darin eine Alternative zu drastischen Preiserhöhungen für die Konsumenten.

Nach Angriffen: Iran sieht „neue Eskalationsstufe“

Irans Präsident Massud Peseschkian warnt nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur vor einer weiteren Eskalation. Auf der Plattform X schrieb er, diese „aggressiven Handlungen“ würden Israel, den USA sowie deren Verbündeten keinen Vorteil bringen, sondern die Lage verschärfen. Sie könnten „unkontrollierbare Folgen“ haben, die sich weltweit auswirken. Parlamentspräsident, Mohammed Bagher Ghalibaf, erklärte auf X, es habe eine neue Eskalationsstufe begonnen. Das Prinzip „Auge um Auge“ gelte.

Ein Sprecher der Kommandozentrale der Streitkräfte sagte laut der staatlichen Rundfunkagentur, das Militär habe wiederholt davor gewarnt, dass der Iran den Krieg ausweiten werde, sollte seine Energieversorgung angegriffen werden. „Wartet auf die Reaktion des Irans“, sagte der Sprecher.

Ägypten verkürzt Öffnungszeiten wegen gestiegener Ölpreise

Angesichts der gestiegenen Ölpreise sollen Unternehmen in Ägypten künftig eine Stunde früher schließen. Die Anordnung gelte ab dem 28. März und solle Energie einsparen, sagte der ägyptische Ministerpräsident Mustafa Madbuli am Mittwoch. Auch für die Regierung wurden Einschränkungen verhängt: Im Kabinettsgebäude wird ab der kommenden Woche um 18 Uhr der Strom abgeschaltet.

Die steigenden Ölpreise treffen in Ägypten auch die Staatskasse, weil Energie teilweise subventioniert wird. Das Land ist zwar nicht direkt in den Iran-Krieg verwickelt, aber Nettoenergieexporteur und wappnet sich angesichts der höheren Ölpreise für neue Inflationswellen.

QatarEnergy meldet schwere Schäden nach Raketenangriff auf Ras Laffan

Katars staatlicher Energiekonzern QatarEnergy bestätigt Raketenangriffe auf die Industriestadt Ras Laffan. Dabei seien schwere Schäden entstanden. Rettungskräfte seien im Einsatz, um Brände einzudämmen, teilt das Unternehmen mit. Berichte über Opfer liegen demnach zunächst nicht vor. Alle Mitarbeiter seien in Sicherheit. Iranische Staatsmedien hatten Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar angekündigt.

Insider: Trump kippt Smog-Auflagen für Benzin

Die US-Regierung will Insidern zufolge die Vorschriften für den Verkauf von speziellem Sommerbenzin vorübergehend aussetzen. Damit wolle Präsident Donald Trump den Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Konflikts dämpfen, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Durch den Schritt müssten Raffinerien und Tankstellen nicht wie üblich auf die teureren, smogreduzierenden Sommersorten umstellen. Zudem dürfe Benzin mit einem Ethanolanteil von 15 Prozent (E15) auch in der Hauptreisezeit im Sommer verkauft werden.

In den USA gelten in den warmen Monaten normalerweise strengere Umweltauflagen. Das vorgeschriebene Sommerbenzin ist weniger flüchtig als Winterbenzin, um die Verdunstung bei Hitze zu verringern und so die Bildung von Smog zu begrenzen. Die Herstellung ist jedoch aufwendiger.

IAEA: Geschoss traf am Dienstag Gebäude nahe iranischem AKW

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigt den Einschlag eines Geschosses in unmittelbarer Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr. Ein Gebäude 350 Meter vom Reaktor entfernt ist nach Angaben von IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag getroffen und zerstört worden. Der Reaktor selbst sei unbeschädigt, Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.

London beschafft mehr Lenkwaffen für Streitkräfte am Golf

Zur Unterstützung der unter iranischem Beschuss stehenden Golfstaaten beschafft das britische Militär weitere Lenkwaffen. Das Verteidigungsministerium bestätigte der Nachrichtenagentur PA die Pläne für zusätzliche Lenkflugkörper des Typs Martlet, die demnach in den vergangenen Wochen eingesetzt wurden, um Drohnen aus dem Iran abzuschießen.

„Die wahllosen Angriffe Irans stellen eine Bedrohung für Großbritannien, unsere Verbündeten und unsere Partner in der Region dar“, sagte Verteidigungsminister John Healey. Die britischen Streitkräfte befinden sich in dem Konflikt laut britischer Darstellung in einem Defensiveinsatz – unter anderem fangen britische Kampfflugzeuge Drohnen und Raketen ab.


Die wahllosen Angriffe Irans stellen eine Bedrohung für Großbritannien, unsere Verbündeten und unsere Partner in der Region dar.

Großbritanniens Verteidigungsminister John Healey

Saudi-Arabien: Haben vier Raketen mit Ziel Riad abgefangen

Das saudi-arabische Militär habe vier ballistische Raketen auf dem Flug in Richtung der Hauptstadt Riad abgefangen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Nach einer ersten Bestandsaufnahme seien keine Schäden entstanden.

Verteidigungsexperte: Straße von Hormus noch lange nicht sicher

Ein glaubwürdiger Plan für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus liegt nach Angaben des britischen Vereidigungspolitikers Al Carns noch in ferner Zukunft. Der Staatssekretär im Verteidigungsministerium sagte am Mittwoch, die Schifffahrt in der Meerenge werde durch Minen, Schnellboote, ballistische Raketen, Drohnen und asymmetrische Bedrohungen gefährdet. Dies stelle eine erhebliche militärische Herausforderung dar, die eine multinationale Lösung erfordere. „Davon sind wir derzeit noch weit entfernt.“

Irans Oberster Führer schwört nach Tod von Ali Laridschani Vergeltung

Der neue Oberste Führer des Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, hat sich knapp eine Woche nach seiner letzten Stellungnahme wieder zu Wort gemeldet. In einer in den staatlichen iranischen Medien verbreiteten Erklärung bekundete Chamenei am Mittwoch sein Beileid für den durch einen israelischen Angriff getöteten Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, und schwor Vergeltung.

„Zweifellos zeigt die Ermordung einer solchen Persönlichkeit, wie groß ihre Bedeutung ist und wie sehr die Feinde des Islam sie hassen“, sagte Chamenei. „Jedes vergossene Blut hat seinen Preis, den die mörderischen Verbrecher, die die Märtyrer getötet haben, bald bezahlen müssen.“


Zweifellos zeigt die Ermordung einer solchen Persönlichkeit, wie groß ihre Bedeutung ist und wie sehr die Feinde des Islam sie hassen.

Irans Oberster Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei

UN-Schifffahrtsorganisation will sicheren Korridor für Seeleute

Die UN-Schifffahrtsorganisation (IMO) schlägt einen sicheren Korridor vor, um rund 20.000 im Golf festsitzende Seeleute zu evakuieren. Das von Bahrain, Japan, Panama, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereichte Papier zielt darauf ab, die Evakuierung von Handelsschiffen zu erleichtern. Die USA unterstützen den Vorstoß. Wegen des Krieges im Iran und der Drohung Teherans, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, liegen Hunderte Schiffe vor Anker.

IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez zufolge sind durch den Konflikt mindestens sieben Seeleute getötet worden. Der Iran erklärt dagegen in einer separaten Stellungnahme an die IMO, seine Behörden leisteten den Seeleuten humanitäre Hilfe.

Israel: Weitere Brücken über im Libanon zerstört

Israel hat nach eigenen Angaben zwei weitere Brücken über den Litani-Fluss im Libanon zerstört. Diese seien von der Hisbollah-Miliz genutzt worden, um Waffen in den Süden zu schmuggeln, erklärt Verteidigungsminister Israel Katz. „Dies ist eine klare Botschaft an die libanesische Regierung: Israel wird nicht zulassen, dass die Hisbollah die staatliche Infrastruktur des Libanon nutzt“, sagt Katz. Am Freitag hatte das israelische Militär eine Brücke im Südlibanon zerstört.

US-Geheimdienstkoordinatorin: Liefern Trump objektive Informationen

Die US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard hat bei einer Anhörung im Kongress die Frage zurückgewiesen, ob sie Präsident Donald Trump ausreichend vor den Folgen des Iran-Kriegs gewarnt habe. „Ich werde keine internen Konversationen offenlegen“, sagte Gabbard am Mittwoch vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Trump erhalte aber nach wie vor die besten und objektiven Erkenntnisse der Geheimdienste, damit er seine Entscheidungen treffen könne.

Der demokratische Senator Mark Warner verwies auf Aussagen Trumps, in denen dieser angedeutet hatte, er habe nicht damit gerechnet, dass der Iran bei seinen Gegenschlägen auch die Staaten am Golf attackieren oder die Straße von Hormus blockieren würde.

Bloomberg

HB

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