Eskalation im Iran-Konflikt: Raketenangriffe auf Golfstaaten abgewehrt
Im Nahen Osten spitzt sich die Lage weiter zu. Der Iran greift mehrere Länder an, während die USA und Israel Vergeltungsschläge fortsetzen. Diplomatie scheint derzeit ausgeschlossen.
Die Spannungen zwischen dem Iran und seinen Gegnern erreichen neue Höchststände. Über das Wochenende wurden erneut ballistische Raketen und Drohnen auf mehrere Golfstaaten abgefeuert. Saudi-Arabien meldete die Abwehr von sechs Raketen in der Region um al-Chardsch, wo sich auch ein von den USA genutzter Militärstützpunkt befindet. Kuwait verzeichnete mehrere Drohnenangriffe auf seinen internationalen Flughafen, wobei das Radarsystem beschädigt wurde. Die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigen weitere Attacken mit insgesamt 33 Drohnen und neun Raketen.
US-Präsident Trump hält an einer harten Linie fest und lehnt derzeit Friedensgespräche mit dem Iran ab. Seinen Aussagen zufolge seien die Bedingungen für ein Abkommen noch nicht erfüllt. Gleichzeitig fordert er andere Länder auf, Kriegsschiffe zur Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu entsenden, durch die ein großer Teil des globalen Ölhandels fließt. Vermittlungsversuche von Oman und Ägypten wurden von beiden Seiten zurückgewiesen.
Auch an anderen Schauplätzen intensiviert sich die Gewalt. Israel meldet hunderte Luftangriffe auf iranische Ziele und verstärkt seine Bodenoperationen im Südlibanon gegen die Hisbollah. Im besetzten Westjordanland berichten Palästinenser von zunehmenden Übergriffen durch israelische Siedler. Angesichts der Instabilität haben mehrere Länder ihre nicht-essenziellen Mitarbeiter aus der Region evakuiert, und die Formel 1 sagte ihre geplanten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ab.