Trump und Iran beschuldigen sich gegenseitig in Verhandlungsstreit
Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran werfen sich beide Seiten Täuschungsmanöver vor. Trump deutet auf Fortschritte hin, während der iranische Außenminister von einem kurz bevorstehenden Abkommen spricht.
Im Streit um mögliche Friedensverhandlungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump dem Land vorgeworfen, falsche Informationen über Vereinbarungen zu verbreiten. Auf der Plattform Truth Social schrieb er, dass veröffentlichte Bedingungen für ein Rahmenabkommen nichts mit dem tatsächlich Abgestimmten zu tun hätten. Konkrete Details nannte Trump nicht, warnte aber vor "unehrenhaften" Verhandlungspartnern und forderte schnelle Fortschritte.
Darüber hinaus warf der US-Präsident dem Iran vor, einen Drohnenangriff auf indische Schiffe in der Straße von Hormus versucht zu haben. Dies bezeichnete er als "absolut inakzeptabel". Die Vorwürfe treten zu einer Zeit auf, in der seit Monaten ein Konflikt zwischen den beiden Ländern die globale Wirtschaft belastet.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi reagierte umgehend und erklärte, dass ein Rahmenabkommen zum Greifen nah sei. Er appellierte an die Medien, sich mit Spekulationen über den Inhalt der Vereinbarung zurückzuhalten. Weitere Details würden zu gegebener Zeit veröffentlicht, kündigte er an.