+++ Iran-Krieg +++: Trump verlängert Ultimatum für den Iran bis Ostermontag

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Iran-Krieg: Revolutionsgarden drängen zwei chinesische Frachter zur Umkehr

Live-BlogHacker haben sich offenbar Zugang zur Mailbox von FBI-Chef Patel verschafft +++ Israel will Angriffe auf Iran ausweiten +++ Pentagon prüft Entsendung von 10.000 Soldaten +++ Der Newsblog. 27.03.2026 – 15:55 Uhr aktualisiert
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Straße von Hormus: Iran sperrt die Meerenge. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa

Hacker haben sich offenbar Zugang zur Mailbox von FBI-Chef Patel verschafft

Hacker mit Verbindungen zum Iran haben sich nach eigenen Angaben Zugang zum E-Mail-Account des FBI-Direktors Kash Patel verschafft und angebliches Material daraus veröffentlicht. Auf ihrer Website teilte die Hackergruppe Handala Hack Team mit, der Chef der US-Bundespolizei werde „nun seinen Namen auf der Liste der erfolgreich gehackten Opfer finden“. 

Ein Beamter des Justizministeriums bestätigte Reuters, dass Patels E-Mails kompromittiert worden seien, nannte aber keine Details. Später sagte eine Quelle aus dem Ministerium, das Material scheine echt zu sein.

Polens Regierungschef rechnet mit Eskalation in Nahost

Polens Regierungschef Donald Tusk hält eine weitere Eskalation der Lage im Nahen Osten für möglich. „Ich habe seit einigen Dutzend Stunden Grund zur Annahme – auch aufgrund von Informationen unserer Verbündeten – dass in den nächsten Tagen kaum mit einer Stabilisierung im Nahen Osten zu rechnen ist“, sagte Tusk in Warschau. Das Gegenteil sei der Fall: „Die nächsten Tage und Wochen könnten zu einer Eskalation dieser Situation führen.“

US-Insider: Nur etwa ein Drittel des iranischen Raketenarsenals zerstört

Die USA können Insidern zufolge mit Sicherheit nur bestätigen, dass sie etwa ein Drittel des riesigen iranischen Raketenarsenals zerstört haben. Dies sagen fünf den US-Geheimdiensten nahestehende Personen. 

Der Status von etwa einem weiteren Drittel ist weniger klar, doch die Bombardements haben diese Raketen wahrscheinlich beschädigt, zerstört oder in unterirdischen Tunneln und Bunkern verschüttet, sagen vier der Insider. Ein Insider sagt, die Erkenntnisse seien ähnlich wie bei den Drohnenkapazitäten des Irans, wobei eine gewisse Sicherheit bestehe, dass etwa ein Drittel zerstört worden sei. 

Die Einschätzung, über die bisher noch nicht berichtet wurde, zeigt, dass zwar die meisten iranischen Raketen entweder zerstört oder unzugänglich sind, Teheran jedoch immer noch über einen beträchtlichen Raketenbestand verfügt und möglicherweise in der Lage sein könnte, einige verschüttete oder beschädigte Raketen wiederherzustellen, sobald die Kämpfe aufhören.

Iran: Straße von Hormus ist gesperrt – Zwei Schiffe zur Umkehr gezwungen

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erklären, dass der Schiffsverkehr „von und zu Häfen von Verbündeten und Unterstützern der israelisch-amerikanischen Feinde“ über jeden Korridor und zu jedem Zielort verboten sei. Das berichten iranische Staatsmedien. Die Straße von Hormus sei gesperrt. Jeder Transit durch die Wasserstraße werde mit harten Maßnahmen geahndet. 

Zwei Schiffe der China Ocean Shipping Company mussten laut dem Schiffstrackingtool Marine Traffic umkehren. Die Schiffe waren am Abend aus der Nähe von Dubai gestartet und dorthin wieder zurückgekehrt.

Dombrovskis warnt wegen Folgen des Irankriegs vor Stagflation in der EU

Die Wirtschaft der Europäischen Union ist EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis zufolge von Stagflation bedroht. Grund sei der durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran verursachte Anstieg der Energiepreise, sagt Dombrovskis nach einem Treffen der EU-Finanzminister. 

„Die Aussichten sind von großer Unsicherheit überschattet, aber es ist klar, dass wir Gefahr laufen, einen stagflationären Schock zu erleben, das heißt eine Situation, in der ein langsameres Wachstum mit einer höheren Inflation einhergeht.“ 

Dies gelte auch, wenn die Unterbrechungen der Energieversorgung relativ kurz sein sollten. „In einem solchen Szenario deutet unsere Analyse darauf hin, dass das Wachstum in der EU im Jahr 2026 um etwa 0,4 Prozentpunkte niedriger ausfallen könnte als in unserer Herbstprognose prognostiziert, und die Inflation um bis zu einen Prozentpunkt höher“, sagt er.

Wadephul bei G7: Erste Gespräche mit Rubio über Hilfe nach Iran-Krieg

Außenminister Johann Wadephul hat nach einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio betont, dass man über eine mögliche Hilfe nach Ende des Iran-Kriegs gesprochen habe. Er habe Rubio klargemacht, dass es „durchaus eine Bereitschaft Deutschlands gibt, nach Ende der Kampfhandlungen auch eine Rolle zu spielen, wenn es darum geht, die Sicherheit des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus sicherzustellen“, sagte Wadephul am Freitag am Rande eines G7-Außenministertreffens bei Paris. 

Wadephul warnte zugleich, über den Krieg gegen Iran nicht den Ukraine-Konflikt zu vergessen. Beide Kriege seien eng miteinander verflochten. Russland helfe dem Iran. „Unsere gemeinsame Unterstützung der Ukraine darf nicht weiter bröckeln“, mahnte der CDU-Politiker in Anspielung auf die stark reduzierte US-Hilfe.

Israel: Angriffe auf den Iran werden ausgeweitet

Israel kündigt die Ausweitung seiner Angriffe auf den Iran an. Es würden weitere Ziele und Bereiche ins Visier genommen, die dem Iran beim Bau und Betrieb von Waffen dienen, und die sich gegen die israelische Zivilbevölkerung richten, sagt Verteidigungsminister Israel Katz. Der Iran werde einen hohen Preis zahlen. Dieser steige an.

Rotes Kreuz: Mehr als 1900 Tote und mindestens 20.000 Verletzte im Iran

Im Iran sind nach Angaben des Rotes Kreuzes mehr als 1900 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20.000 Personen seien verletzt worden, teilt das Rote Kreuz mit, das sich auf Angaben des im Iran vertretenen Roten Halbmondes bezieht. 

17 Zentren des Roten Halbmondes seien getroffen worden, nahezu 100 Krankenwagen beschädigt oder zerstört worden. 289 pharmazeutische, medizinische und Gesundheitseinrichtungen seien beschädigt worden. Auch etwa 600 Schulen und andere Bildungseinrichtungen seien getroffen worden. Das Rote Kreuz ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Einsätze der Hilfsorganisation im Iran zu unterstützen.

USA haben über 850 Tomahawk abgefeuert – Pentagon alarmiert

Das US-Militär hat 

einem Bericht der „Washington Post“ zufolge

 in den vier Wochen des Krieges mit dem Iran über 850 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert. Damit seien diese Präzisionswaffen in einem Tempo verbraucht worden, das einige Vertreter des Pentagon alarmiert und interne Diskussionen darüber ausgelöst hat, wie man den Vorrat aufstocken könnte, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Reuters konnte den Bericht nicht sofort bestätigen. Das US-Verteidigungsministerium und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.

Saudi-Arabien: Iran feuert Raketen auf Riad ab

Der Iran hat nach Angaben aus Saudi-Arabien sechs Raketen auf die Hauptstadt Riad abgefeuert. Vier der Raketen seien in den Persischen Golf gestürzt oder auf unbewohntem Gelände eingeschlagen, teilte das Königreich am Freitag mit. Zwei weitere Geschosse seien abgefangen worden. 

Luftangriff in Ghom: Behörden melden 15 Tote

Bei einem Luftangriff auf Ziele in der iranischen Stadt Ghom sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere zehn Personen seien verletzt, sagte der stellvertretende Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mortesa Heidari, der staatlichen Nachrichtenagentur Isna. Die Rettungskräfte suchten im Stadtviertel Pardisan weiterhin nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen.

Es liegen keine Angaben über die getroffenen Ziele vor, und es gibt keine unabhängige Bestätigung.

Ghom gilt als religiöses Zentrum im Iran und zählt zu den wichtigsten schiitischen Wallfahrtsorten weltweit. Die Region ist zudem wegen strategischer Industrie- und Atomanlagen von strategischer Bedeutung.

Iran fordert zu Evakuierung von Gebieten rund um US-Stützpunkte auf

Irans Revolutionsgarden fordern laut iranischen Medien die Zivilbevölkerung in der Nahost-Region auf, Gebiete, in denen US-Streitkräfte stationiert sind, zu verlassen.

Wadephul: Es laufen Vorbereitungen für direkte Gespräche

Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge hat es indirekte Kontakte zwischen den USA und dem Iran gegeben. Derzeit liefen Vorbereitungen für direkte Gespräche, sagt Wadephul im Deutschlandfunk. Diese sollte zeitnah in Pakistan stattfinden. „Und das ist doch eine gute Nachricht, dass diese Gespräche stattfinden können.“ Anscheinend seien bereits erste Positionen über Dritte schriftlich ausgetauscht worden. Eventuell gebe es beim G7-Treffen in Frankreich von US-Außenminister Marco Rubio mehr Details.

Emirate wollen sich an Einsatz zur Öffnung der Straße von Hormus beteiligen

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge an einem multinationalen Marine-Einsatz zur Wiederöffnung der Straße von Hormus beteiligen. Die VAE hätten ihre Bereitschaft dazu den USA und anderen westlichen Verbündeten mitgeteilt, berichtet die „Financial Times“ (FT) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. 

Dem Bericht zufolge bemühen sich die VAE zudem darum, Dutzende Länder für die Bildung einer „Hormus-Sicherheits-Truppe“ („Hormuz Security Force“) zu gewinnen. Diese solle die Meerenge vor iranischen Angriffen schützen und die Schifffahrt eskortieren. Die VAE arbeiten laut „FT“ zusammen mit Bahrain an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die ein Mandat für einen Einsatz erteilen soll. Frankreich hatte am Donnerstag mitgeteilt, es habe Gespräche mit rund 35 Ländern über einen Einsatz zur Öffnung der Meerenge geführt, allerdings erst für die Zeit nach einem Ende des Krieges.

Moskau bestreitet Weitergabe von Aufklärungsdaten an Iran

Russlands Regierung hat den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurückgewiesen. „Wir haben dem Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen“, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender France Television, das auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht wurde.

Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden. „Ich wundere mich nicht darüber, dass der Iran sie attackiert“, sagte Russlands Chefdiplomat. Er bestätigte dabei, dass Moskau und Teheran weiterhin strategische Partner seien. Dass der Iran auch Ziele in den arabischen Ländern der Region angreife, sei Folge des völkerrechtswidrigen Angriffs der USA und Israels, betonte Lawrow. Parallelen zum eigenen Angriffskrieg in der Ukraine wies er dabei zurück.

Israelisches Militär: Angriffe „im Herzen Teherans“

Das israelische Militär hat am frühen Freitagmorgen eigenen Angaben zufolge eine Reihe von Angriffen „im Herzen Teherans“ gestartet. Zudem arbeite die Armee daran, einen Raketenstart aus dem Iran abzufangen. In Tel Aviv, umliegenden Gebieten und zentralen Teilen des von Israel besetzten Westjordanlands heulten Sirenen. Rettungsdienste erklärten später, es gebe keine Berichte über Einschläge oder Opfer.

Am Donnerstag hatte es israelischen Angaben zufolge zehn Angriffswellen aus dem Iran gegeben, zudem beschoss die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz den Norden Israels.

Iran pocht auf Recht zur Blockade der Straße von Hormus

Der Iran bezeichnet es als sein legitimes Recht, Schiffe des „Feindes und seiner Verbündeten“ an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern. Dies erklärt der iranische Außenminister in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres, wie der iranische Sender Press TV berichtet.

Agentur: Thailändisches Frachtschiff läuft vor iranischer Insel auf Grund

Ein unter thailändischer Flagge fahrendes Frachtschiff ist nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim vor der Insel Keschm auf Grund gelaufen. Die „Mayuree Naree“ war Anfang des Monats in der Straße von Hormus bereits von unbekannten Geschossen getroffen worden. Thailändischen Angaben zufolge hatte die omanische Marine 20 Besatzungsmitglieder gerettet, nachdem eine Explosion im Heck des Frachters ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst hatte.

Blatt: Pentagon prüft Entsendung von 10.000 weiteren Soldaten

Das Pentagon erwägt Medienberichten zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Dies würde US-Präsident Donald Trump zusätzliche Flexibilität in den Gesprächen mit Teheran einräumen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Portal „Axios“ schrieb unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung werde nächste Woche getroffen. Die Soldaten würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als diejenigen, die bereits in die Region entsandt worden seien. 

Laut „WSJ“ dürfte die Einsatztruppe aus Infanteristen bestehen, die zu den rund 5000 Soldaten vor Ort und Tausenden Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision hinzukämen. Diese seien bereits in die Region beordert worden.

Zunächst war dem Bericht zufolge unklar, wo genau die Truppen im Nahen Osten hingeschickt werden sollen. Das „Wall Street Journal“ hielt es für wahrscheinlich, dass die Kräfte in der Nähe des Iran und der für den Ölhandel strategisch wichtigen Insel Charg stationiert werden dürften.

Blatt: Der Iran hat nicht Aufschub bei Angriffen gebeten

Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge nicht um einen zehntägigen Aufschub der Angriffe auf seine Energieanlagen gebeten. Zudem stehe eine endgültige Antwort auf einen 15-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Krieges noch aus, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Vermittler. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er setze die geplanten Angriffe auf Bitte der iranischen Regierung für zehn Tage aus.

Trump kritisiert Deutschland für Iran-Absage: „unangebracht“

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg“, sagte der Republikaner während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu („the head of Germany“).

So oder so ähnlich hatten sich jüngst mehrere führende deutsche Politiker geäußert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte bei einem Besuch in Norwegen: „Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.“

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte: „Es ist nicht unser Krieg.“ Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich in einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland: „Ich sage sehr klar: Das ist nicht unser Krieg.“

Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren im Iran

Israels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. „Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht.“ Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Tod des Marine-Kommandeurs.

Israels Armee teilte am Abend außerdem mit, die israelische Luftwaffe habe am Mittwoch in Kermanschah und Desful Waffenlager, Raketenabschussrampen sowie dort tätige Iraner ins Visier genommen. Zudem habe das israelische Militär am Mittwoch sowie in der Nacht zu Donnerstag in Teheran und im Zentrum des Irans Waffenproduktionsstätten angegriffen. 

Trump verlängert Ultimatum an Iran wegen Straße von Hormus bis Ostern

US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus erneut verlängert. Auf Ersuchen der iranischen Regierung werde er vorerst bis zum 6. April (Ostermontag, 20 Uhr US-Ostküstenzeit, deutsche Zeit 2 Uhr morgens am Dienstag) von Bombenangriffen auf iranische Kraftwerke absehen, erklärte Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social. Die Verhandlungen würden fortgesetzt und verliefen sehr gut.

Zuvor hatte Trump erklärt, der Iran habe mehreren Öltankern die Passage durch die strategisch wichtige Meerenge erlaubt. Er interpretiert dies als ein Zeichen guten Willens für Verhandlungen. „Ich denke, wir haben es mit den richtigen Leuten zu tun“, sagte er.

Am vergangenen Wochenende hatte Trump noch gedroht, iranische Kraftwerke bombardieren zu lassen, falls der Iran die Straße von Hormus nicht vollständig für den Schiffsverkehr freigebe. Später erklärte er, wegen „guter und produktiver Gespräche“ mit dem Iran werde das Ultimatum um fünf Tage verlängert. Diese Frist wäre am Wochenende ausgelaufen.

Lesen Sie hier mehr dazu:

Spanien verhandelt mit Algerien über höhere Gaslieferungen

Spanien und Algerien verhandeln über eine Erhöhung der Erdgaslieferungen. Damit reagieren die Länder auf die Verwerfungen am Gasmarkt durch den Krieg im Nahen Osten, wie der spanische Außenminister Jose Manuel Albares sagt. Insidern zufolge könnten die Lieferungen durch die Medgaz-Pipeline um bis zu zehn Prozent steigen. Auch andere Länder wie Italien bemühen sich angesichts des Konflikts um mehr Erdgas aus Algerien.

Wadephul: Europa bei Plänen für Ende des Iran-Kriegs einbeziehen

Außenminister Johann Wadephul fordert von den USA, Europa in die Planungen für ein Ende des Iran-Kriegs einzubeziehen. „Wir als Europäer müssen natürlich einbezogen werden jetzt in die Gedankenwelt der USA, wie dieser Krieg beendet werden kann“, sagte der CDU-Politiker RTL. Der Krieg beeinflusse die Wirtschaft und die Energiepreise in Deutschland und Europa sehr stark. „Und deswegen müssen wir natürlich wissen, wann und unter welchen Bedingungen dieser Krieg beendet werden kann, wann die Ziele erreicht werden können.“

Diese Dringlichkeit wolle er beim Treffen mit den G7-Außenministern am Freitag im französischen Vaux-de-Cernay deutlich machen, sagte Wadephul mit Blick auf die Teilnahme von US-Außenminister Marco Rubio. Am Ende des Tages stehe Deutschland Seite an Seite mit den USA und Israel, „weil wir ein gemeinsames Interesse haben, dass keine Gefahr mehr vom Iran ausgeht“.

HB

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