Trump verlängert Ultimatum für Iran bis Ostermontag
US-Präsident Trump setzt seine Frist für die Freigabe der Straße von Hormus bis zum 6. April. Derweil eskaliert die Lage im Nahen Osten weiter – Israel intensiviert Angriffe, während der Iran Blockaden aufrechterhält.
US-Präsident Donald Trump hat seine Verhandlungsfrist mit dem Iran erneut verlängert. Bis Ostermontag, den 6. April, will er von Bombenangriffen auf iranische Kraftwerke absehen. Trump begründet die Verlängerung mit den bisherigen Verhandlungserfolgen und deutet an, dass der Iran Öltraffiken durch die Straße von Hormus bereits freigegeben habe – ein Zeichen guten Willens nach seinen Worten.
Die militärische Eskalation läuft jedoch parallel weiter. Israel kündigte an, seine Angriffe auf den Iran auszuweiten und weitere Ziele ins Visier zu nehmen. Nach Angaben von Helferorganisationen sind bereits über 1.900 Menschen im Iran getötet und mindestens 20.000 verletzt worden. Das Pentagon erwägt zudem die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Soldaten in die Region.
Der Iran beharrt darauf, die strategisch wichtige Meerenge zu blockieren und verbietet Schiffen von Verbündeten Israels und der USA die Durchfahrt. Dies belastet die Weltwirtschaft erheblich – die EU rechnet mit einer möglichen Stagflation aufgrund steigender Energiepreise. Bundesdiplomaten berichten von Vorbereitungen zu direkten Gesprächen zwischen USA und Iran, die bald in Pakistan stattfinden sollen.