Trump verschiebt China-Gipfel wegen Iran-Konflikts
Präsident Trump hat sein geplantes Treffen mit Chinas Xi Jinping um etwa einen Monat verschoben. Als Grund nennt er seine Präsenz in den USA während des Iran-Krieges.
US-Präsident Donald Trump hat kurzfristig angekündigt, sein für Ende März geplantes Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zu verschieben. Das ursprünglich für den 31. März bis zum 2. April angesetzte Treffen soll um etwa vier Wochen verlegt werden. Trump begründete die Verschiebung damit, dass er als Oberbefehlshaber der Streitkräfte während des laufenden Iran-Konflikts in Washington präsent sein müsse.
Der Gipfel sollte unter anderem Fragen zur Straße von Hormus auf der Agenda haben. Trump hatte China vorher aufgefordert, bei der Öffnung dieser für die weltweite Ölversorgung kritischen Meerenge zu unterstützen, die der Iran derzeit weitgehend blockiert. Das Finanzministerium hatte betont, dass eine mögliche Verschiebung des Treffens keine politische Botschaft gegenüber Peking sein solle.
Die Absage kommt in einer Phase intensiver militärischer Eskalation im Nahen Osten. Bislang sind nach US-Angaben etwa 200 amerikanische Soldaten verletzt worden, elf kamen ums Leben. Der Iran hat die Straße von Hormus blockiert, was die Rohölpreise deutlich ansteigen lässt.