Iran-News am Montag: Dax rutscht auf tiefsten Stand seit Monaten

Iran-News am Montag: Dax rutscht auf tiefsten Stand seit Monaten

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So fing die Nato die Rakete in Richtung Türkei ab

Die Nato hat bestätigt, dass am Montag eine weitere zweite ballistische Rakete abgeschossen wurde, die aus Iran in Richtung Türkei flog. Ein ranghoher Nato-Offizier sagte dem SPIEGEL, dass die Rakete definitiv in Richtung Türkei zielte, dies sei anhand der Flugbahn erkennbar gewesen. Demnach wurde sie von den Nato-Flugabwehreinheiten, die im Mittelmeer aktiv sind und ihre Radardaten in einem Verbund teilen, detektiert und mit einer Abfangrakete neutralisiert. 

Bei dem letzten iranischen Beschuss in Richtung des Nato-Mitglieds Türkei am vergangenen Donnerstag hatte die Allianz anhand der Flugbahn festgestellt, dass das Geschoss in Richtung der türkischen Nato-Luftwaffenbasis Incirlik zielte, wo auch US-Truppen und Flugzeuge stationiert sind. Ob die Rakete am Montag auch auf die Basis zielte, war von Militärs zunächst nicht zu erfahren.

Die Türkei hat mithilfe von Nato-Kräften erneut eine iranische ballistische Rakete abgefangen. Sie sei über dem östlichen Mittelmeer von Nato-Verteidigungskräften zerstört worden, schrieb das türkische Verteidigungsministerium in einem Post auf X. Munitionsteile seien in der südöstlichen Provinz Gaziantep niedergegangen, Tote oder Verletzte habe es nicht gegeben. Die Türkei würde alle notwendigen Schritte zu ihrer Verteidigung unternehmen, hieß es in dem Post weiter.

Es ist bereits der zweite derartige Vorfall: Vergangene Woche meldete die Türkei, die Nato habe eine iranische ballistische Rakete kurz vor dem Eintritt in den türkischen Luftraum zerstört. Die Türkei hatte zudem heute Morgen mehrere Kampfjets nach Zypern verlegt. Mehr dazu lesen Sie hier: 

Gestrandete Deutsche in Nahost: So ist die Lage

Das Auswärtige Amt hat einen weiteren Ausreiseweg für deutsche Staatsbürger, die Israel verlassen wollen, organisiert. Geplant war, dass im Tagesverlauf erste Gruppen von Deutschen per Bustransport von Tel Aviv nach Scharm el-Scheich in Ägypten gebracht werden sollten, von dort können sie mit zivilen Airlines ausfliegen. 

Auch die Ausreise aus den Emiraten nimmt langsam Fahrt auf, bisher ist von dort eine vierstellige Zahl von deutschen Staatsbürgern ausgereist. Auch aus Katar hoben erste Flugzeuge ab. Einige der deutschen Gäste der beiden Kreuzfahrtschiffe »Mein Schiff 4« und »Mein Schiff 5«, die vor Doha und Abu Dhabi festsaßen, konnten mittlerweile ebenfalls ausgeflogen werden. Dazu sollen heute weitere Busse nach Riad in Saudi-Arabien fahren.

Auf der Krisenvorsorgeliste »Elefand« sind derzeit noch mehr als 27.000 Deutsche eingetragen, allerdings wollen nicht alle von ihnen die Region verlassen. Das Auswärtige Amt appellierte an alle Deutschen, die bereits aus der Krisenregion ausgeflogen sind, ihre Einträge in der »Elefand«-Liste zu streichen. 

Selenskyj: Elf Länder haben Ukraine im Irankrieg um Unterstützung gebeten

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben insgesamt elf Länder, die vom Irankrieg betroffen sind, die Ukraine um Unterstützung gebeten. Darunter seien Nachbarländer Irans sowie europäische Staaten und die USA, wie Selenskyj auf X mitteilte. 

»Die Ukraine ist bereit, positiv auf Anfragen derjenigen zu reagieren, die uns dabei helfen, das Leben der Ukrainer und die Unabhängigkeit der Ukraine zu schützen«, schrieb Selenskyj. Einigen der Anfragen sei schon mit »konkreten Entscheidungen« und »spezifischer Unterstützung« begegnet worden. Die Ukraine werde entscheiden, auf welche zusätzlichen Anfragen sie positiv reagieren kann, ohne ihre eigene Verteidigungsfähigkeit zu beeinträchtigen.

Putin sichert Irans neuem Oberhaupt »unerschütterliche Unterstützung« zu

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Mojtaba Khamenei zur Ernennung zum neuen Obersten Führer Irans gratuliert. »Jetzt, da Iran mit bewaffneter Aggression konfrontiert ist, wird Ihre Arbeit in diesem hohen Amt sicher viel Mut und Selbstaufopferung erfordern. Ich bin sicher, dass Sie das Werk Ihres Vaters mit Ehre fortsetzen und das iranische Volk angesichts der schweren Prüfungen zusammenhalten werden«, heißt es in einem vom Kreml veröffentlichten Schreiben.

Russland pflegt zu Iran traditionell sehr enge Beziehungen. Beide Länder hatten im vergangenen Jahr auch eine strategische Partnerschaft besiegelt, die auch eine militärische Zusammenarbeit, aber keinen gegenseitigen Beistand vorsieht, sollte eines der Länder angegriffen werden. Iran ist ein wichtiger Rüstungskunde Russlands.

Von der Leyen: Auswirkungen des Irankriegs bereits »real erfahrbar«

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat sich gegenüber EU-Botschaftern zum Irankrieg geäußert. Dessen Auswirkungen seien bereits spürbar: »bei der Energieversorgung, in der Finanzwelt, in Handel und Verkehr oder auch in Form neuer Fluchtbewegungen«. 

Von der Leyen drückte auch Solidarität mit Großbritannien aus. Eine Militärbasis des Landes auf Zypern war von Drohnen iranischer Bauart angegriffen worden. Mit Blick auf Iran sagte sie, das iranische Volk verdiene »Freiheit, Würde und das Recht, selbst über seine eigene Zukunft zu entscheiden«.

USA rufen Bürger in Südosttürkei zur Ausreise auf

Die USA ziehen Regierungsmitarbeiter aus dem Generalkonsulat Adana im Süden der Türkei ab. Sie und ihre Familien sollten ausreisen, heißt es in den Reisehinweisen des Außenministeriums. Auch anderen US-Bürgern in der Südosttürkei werde demnach empfohlen, »das Land unverzüglich zu verlassen«. 

Die Türkei hatte zuletzt angekündigt, mehrere Kampfjets nach Zypern zu schicken, um die Sicherheit Nordzyperns zu stärken. Der nordöstliche Teil der Mittelmeerinsel ist von türkischen Truppen besetzt und wird nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt. 

Libanon bereit für Verhandlungen mit Israel

Der libanesische Präsident ist eigenen Angaben zufolge dazu bereit, mit Israel über ein Ende der Angriffe zu verhandeln. Das habe er den Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft mitgeteilt, sagte Joseph Aoun. Israel werde seine Ziele im Libanon nicht durch Militärschläge erreichen. Man müsse verhandeln, »um die gefährliche Eskalation Israels zu stoppen«. 

Bei Angriffen im Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang knapp 400 Menschen getötet worden, darunter laut dem Kinderhilfswerk Unicef 83 Kinder. 254 Kinder seien verletzt worden. »Diese Zahlen sind erschütternd«, sagte Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder. »Sie sind ein deutlicher Beweis dafür, welchen Tribut der Konflikt von Kindern fordert.«

Libanon verschiebt Parlamentswahl auf 2028

Eigentlich sollte im Libanon im Mai gewählt werden. Wegen des Kriegs in Nahost hat das Parlament nun aber entschieden, den Termin um zwei Jahre zu verschieben und die Legislaturperiode zu verlängern. Wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtet, stimmten 76 Mitglieder dafür und 41 dagegen, vier enthielten sich.

Der Präsident, der Premierminister und der Parlamentspräsident hatten sich Berichten zufolge schon vor rund einer Woche für den Schritt entschieden. Die Abgeordneten mussten noch zustimmen. 

Muss Australien die iranischen Fußballerinnen schützen?

Politiker, Menschenrechtsaktivisten und Reza Pahlavi, der älteste Sohn des ehemaligen Schahs von Iran, haben Australiens Regierung aufgefordert, sich für den Schutz der iranischen Fußballerinnen einzusetzen. Die Mannschaft, die an dem dort stattfindenden Asien-Cup teilgenommen hatte und inzwischen ausgeschieden ist, befindet sich aktuell noch in Australien.

Der Grund für die Sorge: Beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) hatten die Spielerinnen auf das Singen der Nationalhymne verzichtet – ein Schritt, der als offener Protest gegen die Führung gewertet wird. Ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als »Kriegsverräterinnen« und forderte Konsequenzen.

Lesen Sie hier die ganze Meldung.

Israel greift erneut Beirut an

Das israelische Militär hat erneut Luftangriffe auf südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt, die als Hochburgen der proiranischen Hisbollah gelten. Es habe mindestens drei Angriffe gegeben, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur ANI. Livebilder von AFPTV zeigen, wie Rauch über den Vierteln aufsteigt. Viele Einwohner hatten das Gebiet verlassen.

Auch im Osten des Libanon gab es offenbar israelische Angriffe. Die Hisbollah teilte mit, dass ihre Kämpfer in der Nacht bei einem israelischen Luftangriff mit israelischen Truppen zusammengestoßen seien. 

Ein Toter und zwei Verletzte in Israel – Verdacht auf Streumunition

Nach Angaben israelischer Einsatzkräfte wurde bei Raketeneinschlägen nahe einer Baustelle in Israel ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt. An einem anderen Ort in Zentralisrael wurde eine weitere Person schwer verletzt. Ersthelfern zufolge sei bei den Angriffen Streumunition eingesetzt worden.

Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. Teheran hatte in diesem Krieg sowie im Zwölftagekrieg im vergangenen Jahr bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Zuletzt hatte es den Einsatz selbst bestätigt.

Leseempfehlung: Die Planlosigkeit dieses Kriegs gefährdet die Welt

Zehn Tage nach Kriegsbeginn weiß immer noch niemand, wofür dieser Krieg eigentlich geführt wird, schreibt mein Kollege Mathieu von Rohr. Dafür zahle die Welt bereits einen zu hohen Preis.

Lesen Sie hier seinen Kommentar.

Witkoff und Kushner sagen offenbar Israelreise ab

Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben Medienberichten zufolge ihre für morgen geplante Reise nach Israel abgesagt. Das berichteten der israelische Sender Channel 12 und die Zeitung »Jerusalem Post« übereinstimmend. Einen Grund nannten beide zunächst nicht.

Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und Wittkoff sollten eigentlich am Dienstag in Israel eintreffen. Geplant waren Gespräche über die aktuelle Eskalation in Nahost.

Türkei bestätigt Verlegung von Kampfjets nach Zypern

Das türkische Verteidigungsministerium hat nun bestätigt, dass es mehrere Kampfjets nach Nordzypern geschickt hat. Zyprische Medien zeigten Bilder von der Landung der F-16-Jets auf dem Flughafen Ercan. Er liegt nordöstlich von der Hauptstadt Nikosia, aber in dem Teil Zyperns, der von türkischen Truppen besetzt ist und nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt wird. 

Neben den Flugzeugen würden auch Luftverteidigungssysteme dorthin verlegt, teilte das Ministerium weiter mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns »angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen« zu stärken. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

Anfang März hatte eine Drohne iranischer Bauart einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern getroffen. Auch andere Staaten haben seither ihre militärische Präsenz verstärkt: Griechenland entsandte einen Tag nach dem Angriff vier F-16-Kampfjets nach Zypern; außerdem trafen zwei griechische Fregatten vor der Insel ein. Frankreich hat nach Angaben der Regierung in Nikosia eine Fregatte ins östliche Mittelmeer verlegt. Italien und Spanien sowie Großbritannien kündigten ebenfalls an, Schiffe in die Region zu entsenden.

Analyse: Israel stellt sich offenbar auf wochenlange Kämpfe ein

Laut dem israelischen Nachrichtenportal »Ynet« ist Israel auf mindestens einen Monat intensiver Kämpfe gegen Iran vorbereitet. Hochrangige Militärs sähen darin die einmalige strategische Chance, die militärischen und industriellen Fähigkeiten Teherans gemeinsam mit den USA massiv zu schwächen. Auch wenn sie einräumen, dass militärische Mittel allein wohl nicht ausreichen, um das islamische Regime zu stürzen. 

Israels Operation »Brüllender Löwe« konzentriert sich bisher besonders auf das Arsenal ballistischer Raketen: Von ursprünglich etwa 460 iranischen Abschussanlagen sollen nur noch rund 150 einsatzfähig sein. Wobei israelische Offizielle warnen, ein zu früher Stopp würde Iran erlauben, seine Kapazitäten mit Hilfe Chinas und Nordkoreas rasch wiederaufzubauen.

Zu Beginn des Krieges flog die US-Armee laut Daten der Tel Aviver Denkfabrik Institute for National Security Studies (INSS) deutlich mehr Angriffe als Israel, doch später kehrte sich das Verhältnis um: Insgesamt haben die USA bisher etwa 3000 Ziele in Iran getroffen, Israel rund 3400 in Iran plus etwa 600 im Libanon. Dabei hat Israel seine Schlagzahl deutlich erhöht, während die USA ihr Tempo eher konstant halten. 

Als mögliche Gründe für die mangelnde Steigerung der US-Angriffe werden unter anderem begrenzte Bestände an Bomben, Raketen und Abfangraketen genannt, auch wenn Präsident Trump öffentlich von »fast unbegrenzten« Reserven sprach und auch das Pentagon betont, es gebe ausreichende Vorräte. Israel habe seine Angriffe hingegen beschleunigt, um möglichst viele operative Erfolge zu erzielen, bevor innenpolitischer Druck in den USA Trump zu einem vorzeitigen Abbruch der Kampagne veranlassen könnte. 

Luftangriffe und Fastenbrechen im Freien: Die Bilder

Der Krieg bewegt die Menschen weltweit. In Südkorea und Pakistan gibt es Demonstrationen, in der Konfliktregion müssen zahlreiche Familien fliehen. Die Angriffe dauern an.

Dax rutscht auf tiefsten Stand seit Monaten 

Auch der deutsche Leitindex reagiert auf den rasanten Ölpreisanstieg: Kurz nach Handelsstart am Morgen fiel der Dax auf den tiefsten Stand seit Monaten. Mit 2,59 Prozent Verlust rutschte er unter die Marke von 23.000 Punkten. 

Der europaweite Leitindex fiel am Morgen ebenfalls und sank zunächst um 2,34 Prozent auf 585,08 Punkte. In der Vorwoche hatte der Index bereits 5,5 Prozent eingebüßt und damit seine schwächste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet. 

Zwei Verletzte in Abu Dhabi 

In Abu Dhabi sind nach Angaben der Behörden zwei Menschen von herabfallenden Trümmerteilen getroffen worden. Ein Jordanier wurde demnach leicht verletzt, ein Ägypter mittelschwer. Zuvor hatte die Flugabwehr an zwei Orten Angriffe abgewehrt.

Leseempfehlung: Der Welt droht ein neuer Ölpreisschock

Der Irankrieg versetzt die globalen Energiemärkte in Panik. Das ist auch ein Problem für Donald Trump, schreibt mein Kollege Claus Hecking. Hier lesen Sie den ganzen Text.

Iran: Mojtaba Khamenei offenbar verletzt

Bei der Vorstellung des neuen Obersten Führers bezeichnete das iranische Staatsfernsehen Mojtaba Khamenei Medienberichten zufolge als »Janbaz«, ein Wort, das für verwundete Soldaten genutzt wird. Das legt nahe, dass der Sohn von Ali Khamenei im Krieg verletzt wurde. Details nannte der Sender nicht.

Mojtaba war am Sonntagabend zum Nachfolger seines Vaters gewählt worden. Seit Beginn des Kriegs hat er sich nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach den ersten Angriffen auf die Führungsriege Irans war zunächst unklar, ob er überlebt hatte. 

Benzin in Teheran rationiert

Nach den israelischen Angriffen auf Öldepots in der iranischen Hauptstadt Teheran rationieren Tankstellen den Verkauf von Benzin stark. Autofahrerinnen und Autofahrer können aktuell pro Tankvorgang nur noch zehn Liter Sprit kaufen, wie Bewohner der Stadt berichteten. An den Tankstellen bildeten sich kilometerlange Autoschlangen mit stundenlangen Wartezeiten.

Am Wochenende hatte Israels Luftwaffe Öldepots in Teheran bombardiert und in Brand gesetzt. Dichter, schwarzer, toxischer Rauch verdunkelt seitdem den Himmel. Auf viele Dächer der Metropole regnete Öl herab. 

Bahrains Ölgesellschaft wendet Force-majeure-Klausel an

Der bahrainische Energiekonzern Bapco Energies macht staatlichen Medien zufolge die Force-majeure-Klausel geltend. Sie befreit Unternehmen von ihrer Haftung, wenn etwa Lieferverpflichtungen wegen Ereignissen außerhalb ihrer Kontrolle nicht erfüllt werden können. 

Nach Angaben von Bapco war bei einem iranischen Angriff eine Raffinerie getroffen worden. Bereits am Mittwoch hatte sich Katar mit Blick auf Gasexporte auf die Klausel zu höherer Gewalt berufen. 

Ölpreis schießt weiter in die Höhe

Die Ölpreise machen bei der kritischen Marke von 100 US-Dollar offenbar noch lange nicht Schluss: In der Nacht auf Montag ist der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent auf fast 120 Dollar gestiegen. Am Morgen lag er bei etwas mehr als 115 Dollar.

Damit ist die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten so teuer wie seit Sommer 2022 nicht mehr. Seit dem Start des Irankriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 60 Prozent.

Noch stärker ist der Anstieg bei der US-Sorte WTI. Dieses verteuerte sich in der Nacht auf Montag auf ebenfalls knapp 120 US-Dollar. Zuletzt lag der Preis bei rund 113 US-Dollar – ein Plus von knapp 70 Prozent seit dem Beginn der Angriffe.
 
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Artikelüberschrift hieß es, der Ölpreis habe in der Nacht zu Montag die 120-Dollar-Marke gerissen. Tatsächlich lag er nur bei fast 120 US-Dollar. Wir haben den Fehler korrigiert. 

Hisbollah vermeldet Kämpfe gegen israelische Helikopter

Die Hisbollah will ein gutes Dutzend israelische Armee-Helikopter im Osten des Libanon angegriffen haben. Rund 16 Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, erklärte die Miliz. Hisbollah-Kämpfer hätten »mit den geeigneten Waffen« das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Die Kämpfe dauerten demnach an. Wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten, wurde in der östlichen Bekaa-Region ein israelischer Helikopter abgeschossen.

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von »heftigen Zusammenstößen« bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa landeten.

Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.

USA erwägen weitere Lockerung von Sanktionen für russisches Öl

Wegen der angespannten Situation auf dem Ölmarkt hat US-Finanzminister Scott Bessent die Möglichkeit einer weiteren Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl ins Spiel gebracht. »Wir könnten weitere russische Öllieferungen von Sanktionen befreien«, sagte Bessent dem Sender Fox Business.

Es gebe Hunderte Millionen Barrel sanktionierten Rohöls auf dem Wasser, so Bessent. Würde sein Ministerium die Sanktionen lockern, könnte das Angebot sofort erhöht werden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. Mehr Öl auf dem Markt würde dem jüngsten Preisanstieg infolge des Irankriegs entgegenlaufen, so die Logik hinter der Erwägung. »Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten.«

Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien bereits erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum schon auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen. Das Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte Bessent auf der Plattform X mit.

Philippinen ordnen Viertagewoche an, um Energie zu sparen

Wegen der steigenden Energiepreise führen die Philippinen vorübergehend eine Viertagewoche für viele staatliche Behörden ein. Die Regierung in Manila reagiert damit auf die wirtschaftlichen Folgen der Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran, die zu höheren Ölpreisen geführt hat (mehr dazu hier). Die Regelung gilt jedoch nicht für wichtige Dienste wie Polizei, Feuerwehr und andere Notfallkräfte.

Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. »Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben«, teilte Marcos Jr. mit.

Teil des US-Botschaftspersonals soll Saudi-Arabien verlassen

Die USA haben angesichts von Sicherheitsrisiken wegen des Irankriegs einen Teil ihres Botschaftspersonals in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Das US-Außenministerium ordnete die Ausreise des nicht für Notfälle benötigten Personals sowie der Angehörigen von Botschaftsmitarbeitern an, erklärte die Behörde. Damit verschärfte sie eine vorige Empfehlung: Seit vergangener Woche hatte es schon eine Erlaubnis für diese Personengruppen zur Ausreise gegeben.

Die Regierung in Bahrain gibt neue Informationen über die Folgen des iranischen Drohnenangriffs bekannt: Demnach wurden auf der Insel Sitra mindestens 32 Menschen verletzt. Vier Personen hätten schwere Verletzungen erlitten, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs.

Bahrain meldet Verletzte bei iranischem Drohnenangriff 

Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs Irans geworden. Das Innenministerium des Landes meldet mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.

Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.

Israel greift Iran und Libanon an

Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in Iran und im Libanon fort. 

  • Die Luftwaffe habe eine neue Welle an Attacken gegen Infrastruktur der iranischen Führung im Zentrum des Landes begonnen, teilte die Armee mit. 
  • Zudem sei erneut Infrastruktur der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. 

Derweil gab die Armee Entwarnung für die eigene Bevölkerung, nachdem Iran zuvor erneut Raketen auf Israel gefeuert hatte.

Wer entscheidet, ob es zu einem Kriegsende kommt? Das sagt Trump 

Der US-Präsident hat sich am Sonntag (Ortszeit) kurz Zeit genommen, um mit der Zeitung »Times of Israel« zu telefonieren. Dabei wurde Donald Trump unter anderem gefragt, ob er allein die Entscheidung zu einem möglichen Kriegsende treffen werde – oder ob der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ein Mitspracherecht habe. »Ich denke, es ist eine gemeinsame Entscheidung… ein bisschen«, antwortete Trump. »Wir haben darüber gesprochen. Ich werde zum richtigen Zeitpunkt eine Entscheidung treffen, aber alles wird berücksichtigt werden.«

Der US-Präsident wiederholte auch seine Aussage, wonach Iran Israel zerstört hätte, wenn er und Netanyahu nicht eingegriffen hätten. »Iran wollte Israel und alles andere um es herum zerstören… Wir haben zusammengearbeitet. Wir haben ein Land zerstört, das Israel zerstören wollte.«

Mehr zu Trumps Entscheidung, Iran anzugreifen, erfahren Sie in der aktuellen SPIEGEL-Titelstory: Der Wutkrieger

Katar: Fehleinschätzung Irans hat »alles zerstört«

Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, der Ministerpräsident Katars, hat dem Sender Sky News ein Interview gegeben. »Wir werden weiterhin mit den Iranern sprechen und uns um eine Deeskalation bemühen«, sagte er dabei und rief auch die USA auf, zu deeskalieren. Diplomatie sei nach wie vor der einzige gangbare Weg aus der Krise. 

Al Thani erklärte auch: Was geschehen sei, habe das Vertrauen in die Beziehungen zu Iran erheblich erschüttert. »Die Fehleinschätzung der Iraner, die Golfstaaten anzugreifen, hat alles zerstört.« Der Premier sprach laut Sky News von einem »großen Gefühl des Verrats«: Nur eine Stunde nach Kriegsbeginn seien Katar und weitere Golfstaaten angegriffen worden. »Das hätten wir von unserem Nachbarn nie erwartet.«

Börsen in Ostasien brechen ein

Der Ölpreis steigt und steigt. Die Börsen in Ostasien reagieren mit heftigen Verlusten: In Tokio stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte im frühen Handel um mehr als 6 Prozent unter die Marke von 53.000 Zählern. Rund 25 Minuten nach Handelsbeginn notierte der asiatische Leitindex bei einem satten Minus von 3,409,92 Punkten oder 6,13 Prozent bei einem Zwischenstand von 52.210,92 Punkten. 

Hohe Verluste verzeichnete auch die Börse in Südkorea. In Seoul verzeichnete der KOSPI nach Handelsbeginn zeitweise ein Minus von 378,55 Punkten – oder knapp 7 Prozent – bei einem Stand von 5.200,17 Zählern. 

Der Ölpreis war zuvor infolge des Irankriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) angestiegen. Der Import von Öl ist für die ostasiatischen Volkswirtschaften von herausragender Bedeutung. 

Israels Armee meldet neue Raketenangriffe aus Iran

Laut dem israelischen Militär hat Iran erneut Raketen abgefeuert: In der Küstenmetropole Tel Aviv und anderen Gebieten des jüdischen Staates heulten in der Nacht die Sirenen, die Flugabwehr war im Einsatz, wie das Militär auf Telegram mitteilt. 

Bahrain meldet Verletzte bei iranischem Drohnenangriff 

Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs Irans geworden. Das Innenministerium des Landes meldet mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.

Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.

Staatsmedien: Mojtaba Khamenei ist neuer Oberster Führer

Mojtaba Khamenei ist neuer Oberster Führer Irans und Nachfolger seines Vaters, dem getöteten Ajatollah Ali Khamenei. Der Oberste Führer der Islamischen Republik hat das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen.

Gemäß der iranischen Verfassung bestimmen die 88 Geistlichen im Expertenrat das neue Staatsoberhaupt. Nach unbestätigten Berichten galten bereits der nun gewählte Mojtaba Khamenei, sowie Hassan Khomeini, der Enkel des Revolutionsführers Ruhollah Khomeini, als die beiden wichtigsten Kandidaten.

Parlamentspräsident: Iran strebt keinen Waffenstillstand an

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sagt, Teheran strebe keinen Waffenstillstand an, und fügt hinzu, dass die »Aggressoren« bestraft werden müssten. »Wenn der Feind uns aus irgendeinem Land angreift, wird Teheran entschlossen reagieren«, sagte er im iranischen Staatsfernsehen. 

Siebter US-Soldat tot

Ein weiterer Angehöriger der US-Streitkräfte ist an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die er vor einer Woche bei den ersten Gegenangriffen Irans erlitten hatte. Damit steigt die Zahl der US-Soldaten, die bisher im Krieg mit Iran getötet wurden, auf sieben, teilte das US-Militär mit.

»Letzte Nacht ist ein US-Soldat an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die er bei den ersten Angriffen des iranischen Regimes im Nahen Osten erlitten hatte. Der Soldat wurde am 1. März bei einem Angriff auf US-Truppen im Königreich Saudi-Arabien schwer verletzt«, erklärte das US-Central-Command am Sonntagabend. Die Identität des Soldaten werde bis 24 Stunden nach Benachrichtigung der nächsten Angehörigen zurückgehalten. 

Israel will Hauptquartier der Luftwaffe Irans zerstört haben

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der Luftwaffe der Revolutionswächter in der iranischen Hauptstadt Teheran zerstört. Von dort aus seien die iranischen Angriffe mit Raketen und Drohnen auf Israel und andere Länder der Region organisiert und gesteuert worden, sagte Armeesprecher Effie Defrin bei einer Online-Pressekonferenz. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen und iranische Stellen äußerten sich nicht. 

Trump über Khamenei-Nachfolger: »Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben« 

US-Präsident Donald Trump hat sich im Interview mit dem US-Sender ABC erneut zum nächsten Obersten Führer in Iran geäußert. Derjenige, der gewählt wird, würde »nicht lange durchhalten«, wenn die Iraner nicht zuerst sein Einverständnis erhalten, sagte Trump. »Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben«, so der US-Präsident. »Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht alle zehn Jahre zurückkommen müssen«, vor allem, wenn dann kein Präsident mehr wie Trump selbst im Weißen Haus säße, der dies nicht durchziehen würde.

Auf die Frage, ob er bereit wäre, jemanden mit Verbindungen zum alten Regime zu akzeptieren, antwortete Trump: »Ja, um einen guten Führer auszuwählen, würde ich das tun, ja, das würde ich. Es gibt zahlreiche Menschen, die dafür infrage kommen könnten.« 

Verkündung von Khamenei-Nachfolger wohl in Kürze

Die Verkündung des neuen Obersten Führers Irans steht offenbar kurz bevor. Der Expertenrat, ein Gremium aus 88 Klerikern, soll das neue Oberhaupt gewählt haben. Der Name Khamenei soll Berichten zufolge bleiben. Hosseinali Eshkevari, Mitglied des iranischen Expertenrats, sagte demnach, der neue Oberste Führer sei ausgewählt worden und werde bald von offiziellen Stellen bekannt gegeben.

»Mit der Mehrheit der Stimmen wurde die Person gewählt, die den Weg von Imam Khomeini und den Weg des Märtyrers Imam Khamenei fortsetzen wird. Der Name Khamenei wird weiter bestehen. Die Wahl ist abgeschlossen und wird bald bekannt gegeben«, sagte Eshkevari in einem Video, das von iranischen Medien ausgestrahlt wurde. 

Alles deutet also weiter auf Mojtaba Khamenei als Nachfolger für seinen Vater hin.

US-Energieminister: USA wollen keine Öl- oder Gas-Anlagen angreifen

Der US-Energieminister Chris Wright hat im Interview mit CNN gesagt, dass die USA die Energie-Infrastruktur Irans bei ihren Angriffen verschonen würden. Die US-Armee greife in Iran keinerlei Öl- oder Gas-Anlagen an, sagte Wright dem US-Sender. Zu einem israelischen Angriff auf Öldepots in und nahe der iranischen Hauptstadt Teheran am Samstag sagte der Minister, dabei habe es sich um »örtliche Treibstofflager zum Auffüllen des Benzintanks« gehandelt.

Angesichts der massiv gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt sagte Wright, die Auswirkungen des Irankrieges seien vorübergehend – »im schlimmsten Fall ein paar Wochen, aber nicht Monate«. 

Iran droht mit weiteren Vergeltungsschlägen

Die iranischen Revolutionswächter drohen mit Vergeltungsschlägen, sollten die Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes nicht aufhören. Iran werde in diesem Fall mit ähnlichen Aktionen in der Region antworten, zitieren staatliche Medien einen Sprecher ​der Revolutionswächter. 

Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel »so schnell wie möglich« vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando im Staatsfernsehen, nachdem Israel Öldepots in und nahe Teheran bombardiert hatte.

Andernfalls werde die iranische Armee »ähnliche Schritte in der Region ergreifen«, erklärte die Armeeführung. »Wenn ihr mit Ölpreisen von mehr als 200 Dollar pro Barrel zurechtkommt, spielt nur weiter dieses Spiel.« 

Briten haben Drohne über Irak abgefangen

Das britische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass britische Streitkräfte Samstagabend erfolgreich eine Drohne abgeschossen haben, die von Iran aus in Richtung Irak abgefeuert worden war.

Liebe Leserinnen und Leser,
der Irankrieg geht weiter. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.

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