Eskalation im Nahost-Konflikt: Iran intensiviert Angriffe auf Israel
Der Konflikt zwischen Iran und Israel spitzt sich weiter zu. Iranische Raketen treffen südisraelische Städte, während die USA zusätzliche Truppen in die Region entsenden und ein Ultimatum stellen.
Die Lage im Nahen Osten verschärft sich weiter. Der Iran hat seine Raketenangriffe auf Israel fortgesetzt und dabei gezielt südisraelische Städte wie Arad und Dimona ins Visier genommen. Nach Angaben von Rettungskräften wurden dabei über 160 Menschen verletzt. Das iranische Staatsfernsehen erklärte, die Anschläge hätten israelischen Militärzielen gegolten. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde gab es jedoch keine Schäden an nahegelegenen Atomanlagen.
Die israelische Luftwaffe reagierte mit Angriffen im Libanon gegen die Hisbollah sowie auf iranisches Territorium. Auch mehrere Golfstaaten berichten erneut von Angriffen auf ihre Gebiete. Die USA verstärken ihre Präsenz in der Region mit zusätzlichen Kriegsschiffen und tausenden weiteren Soldaten. US-Präsident Trump forderte den Iran mit einem 48-Stunden-Ultimatum auf, die Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr zu öffnen – andernfalls drohte er mit Angriffen auf iranische Energieanlagen.
Nach offiziellen iranischen Angaben wurden seit Kriegsbeginn vor drei Wochen mehr als 1500 Menschen im Land getötet, darunter über 200 Kinder. Deutschland signalisierte, sich erst nach einem Waffenstillstand an Sicherungsmaßnahmen in der Straße von Hormus beteiligen zu wollen. Die G7-Staaten verurteilten die iranischen Angriffe und bekräftigten die Unterstützung für betroffene Länder in der Region.