Eskalation im Nahost-Konflikt: Israel führt Angriffe fort, internationale Spannungen wachsen
Israel setzt seine Militäroperationen gegen den Iran fort und bestätigt begrenzte Bodeneinsätze im Libanon. Parallel diskutiert die internationale Gemeinschaft über Sicherungsmaßnahmen in der Straße von Hormus.
Die militärischen Spannungen im Nahost-Konflikt verschärfen sich weiter. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine großflächige Angriffswelle auf iranische Infrastruktur gestartet und dabei Ziele in Teheran, Shiraz und Täbris ins Visier genommen. Gleichzeitig bestätigte das israelische Militär begrenzte Bodeneinsätze im südlichen Libanon, wo heftige Gefechte mit der Hisbollah-Miliz stattfinden.
International bemüht man sich, die Lage zu stabilisieren. Großbritannien kündigte an, dass die Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus nicht unter Nato-Flagge erfolgen soll, sondern von einer ad-hoc-Koalition verschiedener Länder. Mehrere europäische Staaten prüfen derzeit ihre mögliche Beteiligung an einem solchen Einsatz. Bundesaußenminister Wadephul forderte derweil mehr Transparenz von den USA und Israel über die endgültigen Kriegsziele.
Im Zuge der Angriffe kam es auch zu Schäden in der Zivilbevölkerung. Ein Drohneneinschlag beschädigte ein Treibstofflager des Flughafens Dubai erheblich, in Abu Dhabi starb eine Person durch einen Raketeneinschlag. Iran meldete Angriffe auf Schulen und andere zivile Infrastruktur und sperrt intern massiv Informationen, um Kriegsberichte zu kontrollieren.