US-Geheimdienste skeptisch: Verhandlungen mit Iran in weiter Ferne
Während Donald Trump ein baldiges Ende des Konflikts signalisiert, zweifeln US-Geheimdienste daran, dass Teheran ernsthaft zu Gesprächen bereit ist. Iran droht mit weiteren Angriffen.
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran zeigt derzeit keine Anzeichen für unmittelbare Verhandlungen. Nach Einschätzung mehrerer US-Geheimdienste ist die iranische Regierung aktuell nicht zu substanziellen Gesprächen bereit, um den seit mehr als einem Monat andauernden Konflikt zu beenden. Gleichzeitig bestreitet Teheran, dass es um eine Waffenruhe gebeten hat – ein Vorwurf, den Trump wiederholt erhoben hat.
Die Lage bleibt angespannt: Iran droht Israel und den USA mit intensiveren Angriffen und betont, dass die bisherigen Ziele der Gegner bedeutungslos seien. Das US-Militär meldet hingegen, bereits über 12.300 Ziele in Iran attackiert zu haben. Trump kündigte an, die militärischen Operationen in zwei bis drei Wochen zu beenden – eine Aussage, die an den Börsen für Optimismus sorgte. Doch während die USA auf Diplomatie setzen, verstärken Iran und Israel ihre Präsenz: In der Nacht meldete Israel drei Angriffswellen mit iranischen Raketen.
International mehrt sich die Kritik an Trumps Kurs. Frankreichs Präsident Macron lehnt einen militärischen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus ab – eine zentrale Forderung Trumps. Auch europäische Staaten wie Spanien und Österreich verweigern ihre Lufträume für Militärflüge im Zusammenhang mit dem Konflikt. Hinzu kommt: Die Blockade der wichtigen Schifffahrtsroute gefährdet laut Hilfsorganisationen die weltweite Ernährungssicherheit.