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Iran sendet widersprüchliche Signale an die USA

18. Oktober 2026· Daniel Kastner

Teheran bietet Verhandlungen an, während gleichzeitig der neue Verteidigungsminister Trump mit Konsequenzen droht. Ein diplomatisches Doppelspiel mit unklarem Ausgang.

Der Iran verfolgt derzeit eine zweigleisige Strategie gegenüber den USA. Das Land signalisiert Gesprächsbereitschaft, während es gleichzeitig mit harten Worten aufwartet. Das schafft eine angespannte Situation, bei der unklar bleibt, in welche Richtung sich die Beziehungen entwickeln.

Irans Außenminister Araghtschi bekräftigte das Angebot seines Landes, die strategisch wichtige Straße von Hormus freizugeben. Diese Wasserstraße ist für den weltweiten Ölhandel von zentraler Bedeutung. Das Signal könnte als Geste der Verständigung interpretiert werden, sollte es zu Verhandlungen kommen.

Parallel dazu richtete der gerade ins Amt gekommene iranische Verteidigungsminister Ketabtschi aggressive Worte an US-Präsident Trump. Mit solchen Drohungen versucht der Iran vermutlich, Stärke zu demonstrieren und seine Verhandlungsposition zu verbessern. Ob die beiden Signale einer abgestimmten Taktik folgen oder echte Uneinigkeit in Teherans Führungszirkeln widerspiegeln, bleibt offen.

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