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Bundeswehr zieht Truppen aus dem Nordirak ab

05. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Angesichts angespannter Beziehungen zwischen den USA und dem Iran reduziert die Bundeswehr ihre Präsenz im Irak deutlich. Der Schritt erfolgt, während geplante Gespräche zwischen Washington und Teheran zu scheitern drohen.

Die Bundeswehr baut ihre militärische Präsenz im Nordirak ab. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder zunehmen. Zwar hatte es zuletzt Signale für mögliche Verhandlungen gegeben, doch diese geraten nun ins Wanken.

Grund für die Verzögerungen sind Unstimmigkeiten über den Ort und die Inhalte der geplanten Gespräche. Während die USA ein breites Verhandlungsspektrum einbinden möchte, besteht der Iran darauf, sich nur auf sein Atomprogramm zu konzentrieren. Zudem verschob sich der geplante Treffpunkt vom türkischen Istanbul in den Oman.

Die Bundeswehr unterstützte bislang im Irak den Aufbau lokaler Streitkräfte, schwerpunktmäßig in der kurdischen Stadt Erbil. Wie amerikanische Einrichtungen in der Region wurde auch die deutsche Präsenz in der Vergangenheit von iranischen Angriffen bedroht, da die Soldaten in unmittelbarer Nähe zum Flughafen stationiert waren.

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