Iran lehnt Trumps Forderung zur Öffnung der Hormuzstraße ab
US-Präsident Trump droht dem Iran mit Luftschlägen auf zivile Ziele, falls die blockierte Meerenge nicht freigegeben wird. Teheran bleibt unbewegt. Pakistan versucht, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.
Der Iran hat sich erneut geweigert, die von ihm blockierte Straße von Hormus zu öffnen. US-Präsident Donald Trump hatte dem Land ein Ultimatum gestellt und mit Bombardierungen ziviler Infrastruktur gedroht, sollte Teheran nicht nachgeben. Am Montagabend bekräftigte Trump diese Drohungen: "Wir können das Land in einer Nacht lahmlegen."
Nach Ostern offenbarte Trump, dass der Iran einen Gegenvorschlag unterbreitet habe, dieser sei aber nicht akzeptabel. Eine erneute Verschiebung des Ultimatums schloss der Präsident aus. Damit verschärft sich die Lage in einer bereits angespannten Region, in der wichtige Handelsrouten blockiert sind.
Unterdessen bemühen sich Pakistan, die Türkei und Ägypten um eine Vermittlung. Pakistan hat beiden Seiten einen zweistufigen Plan vorgeschlagen: Zunächst eine 48-stündige Waffenruhe, während der Iran sofort die Hormuzstraße öffnet. In den folgenden zwei bis drei Wochen sollen umfassende Verhandlungen folgen. Der pakistanische Armeechef steht dafür in intensivem Kontakt mit amerikanischen und iranischen Vertretern.